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Schröck ist CDU-Hochburg

70-Jahr-Feier Schröck ist CDU-Hochburg

Zum 70-jährigen Bestehen des Schröcker CDU-Ortsverbands lobten zahlreiche Mitglieder, Vertreter der Stadt-, Kreis- und Landespolitik das generationsübergreifende Engagement des heute 42-köpfigen Verbandes.

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Für langjährige Parteitreue ehrte der CDU-Ortsverband Schröck zahlreiche Mitglieder.Foto: Tannert

Schröck. Die Gründung einer Partei in Schröck am 23. Dezember 1945, nur etwa ein halbes Jahr nach Ende des Zweiten Weltkrieges habe sich als „sehr mutig und erfolgreich“ erwiesen, war dabei „mit manchen Höhen und gelegentlichen Tiefen verbunden“, gratulierte der hessische Finanzminister Dr. Thomas Schäfer (CDU).

Er erinnerte an politische Themen der Nachkriegszeit, an die Entscheidung für eine soziale Marktwirtschaft, Westintegration oder Ostpolitik und damit verbundene Hürden und Kritik auch innerhalb der Partei. Zur Flüchtlingsdebatte verteidigte Schäfer das aktuell vom Bundestag verabschiedete, umstrittene Asyl-Gesetzespaket. Eine grundsätzliche Aufnahmebereitschaft, bessere Versorgung Schutzbedürftiger neben einer klaren Asylverschärfung seien „notwendige Maßnahmen, den Flüchtlingsstrom in richtige Bahnen zu lenken, die das Land nicht überfordern“.

Lob für den Ortsverband als CDU-Zentrum der Region gab es für ein generationsübergreifendes politisches Handeln: „Ihr seid in der Vergangenheit Hochburg gewesen, seid es in der Gegenwart und werdet es auch in Zukunft sein“, sagte Schäfer. Dies zeige sich vor allem an der Liste des Stadtteils für die Kommunalwahl im kommenden Jahr. Der Verband stellt neun Kandidaten für die Ortsbeiratsliste sowie Christian Schombert als Schröcker Kandidat für die Stadtverordnetenversammlung auf. „Damit endlich wieder Schröcker Interessen stark vertreten werden“, ergänzte Ortsverbandsvorsitzender Jan-Philipp Bodenbender.

Künftige politische Themen werden in Schröck weiterhin etwa der geforderte Ausbau des Radwegenetzes sein. Auch das Thema Windkraft ist im Stadtteil nicht vom Tisch. Von einem endgültigen Aus der Windkraftanlagen am Lichten Küppel sind die Schröcker noch nicht überzeugt. Generell fordert der Verband von der Stadt Marburg eine stärkere Fokussierung auf die Außenstadtteile als zukunftsträchtige Siedlungsgebiete. Dazu sollten neben einer zügigen Anbindung an schnelleres Internet auch weitere Neubau-Gebiete ausgeschrieben werden, sagt Bodenbender und betont: „Die Nachfrage ist da, das sollte man auch nutzen.“

von Ina Tannert

Ehrungen:

  • 40 Jahre Mitgliedschaft: Josef Weber, Hermann Pristl
  • 25 Jahre Mitgliedschaft: Emma Petri, Monika Detscher, Irmgard Weber, Waltraud Lauer, Anneliese Link, Hildegard Schick, Rosemarie Sprenger, Christiane Nau, Jürgen Sprenger, Thomas Sprenger, Winfried Schäfer.
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