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"Schlauer heim, als man gekommen ist"

OP-Gartenfest "Schlauer heim, als man gekommen ist"

Bei herrlichem Sommerwetter feiern mehr als 600 Gäste zusammen mit der Oberhessischen Presse das 18. Gartenfest 2013.

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Marburg. Nette Menschen, Musik, Sonnenschein und kleine Köstlichkeiten. Das ist das Rezept, aus dem gute Feste sind. Zahlreiche Gäste nutzen am Samstagabend gut gelaunt die Atmosphäre des OP-Gartenfestes, um ins Gespräch zu kommen, sich kennenzulernen, Bekannte zu treffen und sich auszutauschen.

Landrat Robert Fischbach hat bisher kaum ein OP-Gartenfest ausgelassen. Die Möglichkeit mit Menschen ins Gespräch zu kommen, schätzt er besonders. "Man fährt hier immer schlauer heim, als man gekommen ist."

Die Rede des Verlegers

In seiner Eröffnungsrede ging der Verleger der Oberhessischen Presse Dr. Wolfram Hitzeroth auf das neue Konzept der Zeitung ein: „überrascht haben wir Sie heute Morgen sicher auch mit der Seite 2 der OP, auf der eine junge Frau einmal in ihrer Berufskleidung als Laborantin in einem virologischen Hochsicherheitslabor und daneben im privaten Outfit als Hobby-Gärtnerin zu sehen ist, in unserer neuen Serie: Ich & Ich.

Diese Serie steht beispielhaft für das redaktionelle Konzept, das wir seit gut einem Jahr verfolgen. Darin richten wir unseren Blick vermehrt über den Tellerrand der Terminberichte hinaus in die lebendige Wirklichkeit der Menschen in der Region. Mit der Seite 2 – Land, Leute, Leben genannt – haben wir ein Fenster weit geöffnet, um diese Wirklichkeit ins Blickfeld zu bekommen und sie unseren rund 70.000 Leserinnen und Lesern zu vermitteln.

Das Konzept der Seite 2 strahlt diese Sichtweise aber auch in die anderen Teile der OP hinein. Vor gut einem Jahr begann die Serie, „Das schaffe ich“ genannt, in der es um kleine und große Sorgen, kleine und große Ängste, kleine und große Herausforderungen im Alltagsleben ging, und darum, wie sich die geschilderten Menschen ihren Problemen mutig gestellt haben, und was sie dabei erreichten.

Die Bandbreite der Probleme war überaus groß. Da ging es zum Beispiel: um das Binden einer Krawatte, um das Überwinden der panischen Angst vor Spinnen, bis man es schließlich aushält, eine große Spinne auf Handrücken und Arm krabbeln zu lassen. Um das Erlernen von Tanzschritten für Nichttänzer, wobei unsere Redakteurin erst einmal akzeptieren musste, von ihrem Partner wie eine Schubkarre über die Tanzfläche geschoben zu werden.

Schließlich war da noch die bewegende Geschichte der 25jährigen Lehramtsstudentin und früheren Leichtathletin, die seit zwei Jahren wegen einer unerforschten Muskelerkrankung vom Hals ab gelähmt ist, die aber trotzdem mit unbändigem Lebenswillen ein erfolgreiches Buch über ihr Leben und ihre diskriminierenden Erlebnisse als „Behinderte“ in einer gesunden Gesellschaft diktiert hat.

Preis für die OP

Nachdem der Verband Deutscher Lokalzeitungen im vorigen Jahr unsere Serie „100 Leute, 100 Leben“ mit dem begehrten „Leser-Blatt-Bindungs-Preis“ der Versandraumfirma Ferag ausgezeichnet hatte, war die Jury auch in diesem Jahr von unserer neuen Mut-Mach-Serie „Das schaffe ich“ so überzeugt, dass der Preis wiederum an die Oberhessische Presse ging.

Bei der neuen Serie waren vor allem unsere Projektredakteurin Marie Lisa Schulz und Volontär Dennis Siepmann federführend, die einen Großteil der Beiträge recherchiert und geschrieben haben.

Gutes Essen aus der Region

Ein weiteres Beispiel für die Entwicklung der Oberhessischen Presse ist die Serie „Besser Esser“. Damit wollen wir das bewusstere Umgehen mit vor allem regionalen Lebensmitteln fördern, wobei die Fleischesser beileibe nicht zu kurz kommen, aber auch die vegane Küche zu ihrem Recht kommt. Dies alles ist Beleg dafür, dass uns guter Journalismus sehr am Herzen liegt, wie es bei uns seit jeher üblich ist. Dafür sorgen schließlich unsere Redakteure, die ihren Beruf qualifiziert, kreativ und mit Herzblut ausüben.

Das sind wir auch unseren treuen Abonnenten schuldig, die zu Recht für ihr bezahltes Abonnement fundierte und verlässliche Informationen erwarten, dies zugleich auch überraschend, unterhaltsam aufbereitet und crossmedial. Jede Ausgabe der OP ist ein Gemeinschaftswerk von vielen fleißigen Händen im Verlag, Redaktion, Anzeigenabteilung, Druckerei bis hin zu den Zeitungszustellern, die von morgens früh bis in die späte Nacht und in die Morgenstunden hinein mit ihrem Können und ihrem Einsatz dazu beitragen. Ihnen allen möchte ich für diese enorme Leistung, sicher auch in Ihrem Namen, herzlich danken. Unser Verlag hat seit Jahren Schritt gehalten mit der Entwicklung der elektronischen Medien, in enger Verbindung zu dem Printmedium, wie Sie jeden Tag auf Ihren elektrischen Geräten selbst feststellen können.

Website für Grillfans - Rostkost

Ein weiteres Zeichen für die Innovationsfreude unseres Hauses setzen wir mit dem schon erfolgten Start unserer neuen digitalen Themenwelt für Grillfans und Genießer: Sie heißt ROSTKOST.de Unabhängig davon, mit welchem Smartphone, Tablet oder PC sie auf das Angebot zugreifen oder welches Betriebssystem sie verwenden: Je nach Bildschirmgröße des Geräts, das sie nutzen, wird jetzt automatisch die optimale Version mit allen Funktionen angezeigt. Mit der Entwicklung dieser reaktionsfähigen Website, machen wir erstmals eines unserer Angebote zeitgleich auf allen Kanälen mobil – während die Inhalte dafür an zentraler Stelle nur einmalig erstellt und aktualisiert werden müssen.

Für unsere Kunden entfallen somit die lästigen Wartezeiten auf Einzellösungen: Egal ob Sie Produkte von Apple, Google oder Windows nutzen, ob Sie iOS oder Android favorisieren: Einmalig programmiert, können wir dieses Angebot praktisch beliebig oft in gleicher Qualität und Aktualität bereitstellen.

Diese effiziente, technische Lösung haben wir gemeinsam mit unserer Agentur mymedia entwickelt, die dieses neue Know How nun auch an ihre Kunden weitergibt.

Wert des Lokaljournalismus

Wie wertvoll eine Lokalzeitung ist, merken Sie zum Beispiel, wenn Ihnen jemand erzählt, dass er etwas Wichtiges statt auf regulärem Wege aus der Presse erfahren hat. Ohne die gedruckte OP würde das Gemeinwesen in einzelne Informations-Nischen zerbröseln. Und: Die gedruckte OP lässt ihren Lesern alle Freiheiten – sie ist unabhängig von welchen Geräten auch immer, und niemand bekommt mit, wo und was Sie darin lesen, sie ist absolut abhörsicher. Den weitgespannten und schnell zu überblickenden Themenhorizont der gedruckten OP, der ihr großer Vorzug ist, nutzt auch das Projekt „Zeitung und Ausbildung in Hessen“, auch „news to use“ genannt.

Seit einem Jahr nehmen schon 15 der namhaftesten heimischen Betriebe und Verwaltungen an diesem Projekt teil, das aus guten Auszubildenden noch bessere machen soll. Dazu wird den Azubis die OP täglich nach Hause oder an den Arbeitsplatz geliefert. Die Azubis beantworten dann wissenschaftlich begleitet im Monatstakt Fragen zu den in der OP behandelten Themen, die sie gelesen haben, mit dem Ziel, dass die Allgemeinbildung sowie die Lese- und Schreibkompetenz verbessert, komplexe Sachverhalte und Zusammenhänge besser verstanden werden. Sowohl die Arbeitgeber als auch die Auszubildenden sehen das Projekt als eine lohnende Investition in die Zukunft. Die Arbeitgeber erhalten qualifizierte Mitarbeiter und die Auszubildenden bessere Berufsaussichten.

Als Verlag der OP bedanken wir uns herzlich bei den Betrieben und Institutionen für ihre engagierte Teilnahme an dem Projekt, das weitergeführt wird, gerne auch noch mit weiteren Arbeitgebern.

Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen beim OP-Gartenfest!"

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