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Schauspieldebüt an der Steinmühle

Treffen 50 Jahre nach dem Abitur Schauspieldebüt an der Steinmühle

Das Klassentreffen, an dem 19 von 24 ehemaligen Abiturienten teilnahmen, wurde von drei Marburgern organisiert.

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Zum Klassentreffen kam auch der aus Film und Fernsehen bekannte Schauspieler Sigmar Solbach (erste Reihe, Vierter von links) in die Steinmühle.

Quelle: privat

Cappel. Im Herbst 1966 verließen 24 frischgebackene Abiturienten, darunter 4 junge Frauen, das Landschulheim Steinmühle mit dem „Zeugnis der Reife“. Während ein paar wenige in Marburg blieben, verteilte sich der Rest über die gesamte Republik, einen trieb es sogar bis nach Hongkong. Dort trafen sich die ehemaligen Abiturienten 2004, und dort wuchs der Entschluss, sich fortan regelmäßig jedes Jahr zu treffen, wie der Cappeler Peter Zimmermann berichtet.

Nach einem gemeinsamen Trip nach Schottland, ging es immer an einen Ort, an dem einer der Ehemaligen lebte, der dann auch das Treffen organisieren durfte. Genau 50 Jahre nach dem Abitur konnte der Zielort nur Marburg sein.

Die noch oder wieder dort Ansässigen Theresia Hohenner, Christof Bonn und Peter Zimmermann bereiteten das Jubiläumstreffen vor, und so trafen sich immerhin 19 der damaligen Abiturienten im Landschulheim Steinmühle. Empfangen von Edeltraud Buurmann und einem der Schulleiter, Björn Gemmer, verbrachte man die nächsten Stunden bei Kuchen und Getränken, staunend über die zahlreichen Veränderungen in der Infrastruktur der Internatsschule.

Sigmar Solbach, bekannt aus Film und Fernsehen (unter anderem „Der Winter, der ein Sommer war“, „Das Erbe der Guldenburgs“, „Dr. Frank - der Arzt, dem die Frauen vertrauen“), der an der Steinmühle sein Schauspieldebüt als Inspektor Goole in Priestleys „An Inspector Calls“ gegeben hatte, zeigte sich hocherfreut, dass es auch heute an der Steinmühle eine aktive Theater-AG gibt. Das Flüchtlingsprojekt, bei dem junge, unbegleitete Flüchtlinge im Internat leben können und auf den normalen Schulalltag vorbereitet werden, fand allgemeine Bewunderung.

Nach sehr kurzweiligen Stunden verabschiedete man sich mit dem Versprechen, zum 55. Jubiläum wieder in die Steinmühle zu kommen.

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