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Schäfer wird Geschäftsführer beim ZMW

Mittelhessische Wasserwerke Schäfer wird Geschäftsführer beim ZMW

In nichtöffentlicher Sitzung bestimmten die Mitglieder des Zweckverbands mittelhessischer Wasserwerke (ZMW) gestern Karl-Heinz Schäfer (SPD), den bisherigen ZMW-Verbandsvorsitzenden, für fünf Jahre zum neuen Geschäftsführer des Verbandes.

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Quelle: Michael Agricola

Gießen. Schäfer erhielt bei der Sitzung der Verbandsversammlung die Zustimmung von 76,3 Prozent der Stimmanteile der Mitgliedskommunen. Der zweite Bewerber, der ehemalige Erste Kreisbeigeordnete Dr. Karsten McGovern (Grüne), kam auf 22,39 Prozent, eine Enthaltung (Rauschenberg) zählte mit 0,35 Prozent und eine Kommune (Lahnau, 0,96 Prozent) war nicht anwesend. Schäfer, der bis Januar Bürgermeister der Stadt Pohlheim war, folgt zum 1. Juli auf den bisherigen Geschäftsführer Wolfgang Kummer, der in den Ruhestand geht.

Erste nichtöffentliche Wahl

Schäfers Nachfolger als Verbandsvorsitzender wurde sein bisheriger Stellvertreter, Stadtallendorfs Bürgermeister Christian Somogyi (SPD). Er wurde ebenso einstimmig gewählt wie sein neuer Stellvertreter, der Kirtorfer Bürgermeister Ulrich Künz (CDU). Dieser hatte zuvor sein Mandat in der Verbandsversammlung niedergelegt und war dafür in den Vorstand gewählt worden. Der neue Geschäftsführer Karl-Heinz Schäfer hatte seinen Sitz im ZMW-Vorstand aufgeben müssen, da er nicht mehr Bürgermeister einer Mitgliedskommune ist.

Kirchhains Vertreter in der Verbandsversammlung, Reiner Nau (Grüne), hatte zu Beginn der Sitzung in Gießen vergeblich versucht, zu erreichen, dass die Beratung und die Entscheidung über den neuen Geschäftsführer in öffentlicher Sitzung stattfinden konnte. Für eine Beratung hinter verschlossenen Türen sprachen sich jedoch alle anderen Mitglieder der Verbandsversammlung aus. Es war das erste Mal in der mehr als 50-jährigen Geschichte des Verbands, dass die Entscheidung über einen Geschäftsführer nichtöffentlich gefällt wurde. Allerdings waren vom Vorstand auch zum ersten Mal zwei Bewerber vorgeschlagen und zur Sitzung eingeladen worden.

von Michael Agricola

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