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SPD will keine große Koalition

Stadtparlament SPD will keine große Koalition

Die Marburger SPD  strebt für die neue Legislaturperiode angesichts der schlechten Haushaltslage der Stadt eine „Kooperation der Vernunft“ an, deren Kern eine intensive Zusammenarbeit mit den Bürgern für Marburg sein soll.

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Das Stadtparlament in Marburg.

Quelle: Tobias Hirsch

Marburg. Nach gut zweistündiger Sitzung bot der Vorstand der Marburger Sozialdemokraten den „Bürgern“ am Mittwochabend an, im Stadtparlament eine Zählgemeinschaft zu bilden. Damit sei eine „vertrauensvolle Zusammenarbeit“ unterhalb einer formellen Koalition gemeint, sagte Parteichefin Monika Biebusch der OP nach der Sitzung.

Biebusch bot allen Parteien an, an diesem Projekt mitzuarbeiten. Die SPD will aber mit der CDU keine Gespräche mehr führen. In Richtung Grüne sagte der SPD-Vorstand, er habe kein Interesse mehr, „so eine Art öffentliche Koalitionsverhandlungen“ zu führen.

Bei der Wahl am 6. März hatte das bisherige Bündnis von SPD und Grünen keine Mehrheit erhalten. Die SPD als stärkste Fraktion im neuen Stadtparlament hatte Sondierungsgespräche mit CDU, Linken, Grünen und den Bürgern für Marburg geführt. 

von Till Conrad

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