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SPD und CDU sind sich beim Haushalt einig

Parteitag SPD und CDU sind sich beim Haushalt einig

Die Sozialdemokraten wollen keine Koalition, sondern eine Zusammenarbeit mit denen, die den Haushaltsentwurf mitbeschließen. Das beschloss der Parteitag am Montagbend einstimmig.

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SPD und CDU im Stadtparlament sind sich beim Haushalt einig.

Quelle: Archivfoto: Tobias Hirsch

Marburg. Das ist in jedem Fall die Marburger CDU: Fraktionschef Matthias Simon gab auf dem Parteitag bekannt, dass man zusammen mit den Bürgern für Marburg (BfM) und der CDU einen „tragfähigen Haushalt“ verhandelt habe, der an den wichtigen Stellen den SPD-Vorstellungen entspreche. „Wir können ihn so beschließen“, sagte der Fraktionschef.

Die SPD lud die anderen Fraktionen ein, diesen Haushalt mitzubeschließen. „Wir haben eine Mehrheit für einen Haushalt und wollen uns Partner im Parlament suchen“, schrieb Simon an Fraktion- und Stadtverbandsvorstand.
Der wiedergewählte stellvertretende Parteivorsitzende Thorsten Büchner machte in der Begründung für den Leitantrag klar, dass „die Parteien, die mit uns den Haushalt beschließen, unsere Ziele teilen“ müssen. Die soziale und kulturelle Infrastruktur in Marburg werde erhalten bleiben. Die Mittelstreichung für das G-Werk, wie von der CDU vorgeschlagen, sei mit der SPD nicht zu machen.

Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies sagte den Delegierten: „Habt keine Angst!“ Wer mit  der SPD die Geschicke der Stadt bestimmen wolle, müsse „mit uns reden“. „Die SPD gibt die Richtung vor“, sagte ein selbstbewusster OB.
Zur neuen Parteichefin wurde die Stadtverordnete Kirsten Dinnebier gewählt, die 84 Prozent der Delegiertenstimmen erhielt. ( Bericht folgt)

von Till Conrad

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