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SPD holt sich Hilfe fürs Programm

Vor der Kommunalwahl SPD holt sich Hilfe fürs Programm

Bei der Entwicklung ihres Programms für die Kommunalwahl im März 2016 setzt die SPD auf die Mitarbeit nichtorganisierter Menschen.

Marburg. Kommunalpolitik hat nichts mit Ideologie zu tun, sagt die Marburger SPD-Vorsitzende Monika Biebusch. Die Sozialdemokraten wollen deswegen ihr „Programm für Marburg“ gemeinsam mit möglichst vielen Marburgern und Marburgerinnen entwickeln.

Gelegenheit sich einzubringen besteht am kommenden Mittwoch in einem Workshop im Bürgerhaus Cappel, der um 18 Uhr beginnt. Zu den Themenbereichen Bauen und Verkehr, Umwelt und Energie, Schule und Kultur, kommunale Sozialpolitik, Wirtschaft, Arbeit, Tourismus und Universität, Sport, Feuerwehr, Ehrenamt und Vereine sowie Bürgerbeteiligung und Digitales wird es Arbeitsgruppen geben, in die Ideen und Vorstellungen der Bürger eingebracht werden können. Bis zum 16. Oktober erarbeiten dann die Arbeitskreise der SPD auf Grundlage der Diskussion am Mittwoch einen Programmvorschlag. Auch in diesen Arbeitskreisen ist die Mitarbeit nicht organisierter Menschen willkommen, sagt Biebusch. Am 2. Dezember soll dann das Wahlprogramm auf einem SPD-Parteitag beschlossen werden.

Neu ist, dass die SPD an alle Marburger Einladungen hat verteilten lassen. „Wir wollen, dass möglichst viele mitarbeiten“, sagte der designierte Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies. Den Verdacht, die SPD wolle auf diesem Weg neue Mitglieder rekrutieren, weist Biebusch von sich, die Entscheidung über die Kandidatenliste für das Stadtparlament fällt auch schon auf einem Parteitag am 8. Oktober.CDU-Chef Matthias Range teilte mit, dass ein „Siebener-Ausschuss“ einen Vorschlag für die Kandidatenliste erarbeitet.

Range: Überraschungen bei der CDU-Kandidatenliste

Die Entscheidung trifft ein Listenparteitag, bei dem jedes Parteimitglied stimmberechtigt ist, im Oktober. Range gab keine Auskunft darüber, ob der (gescheiterte) Oberbürgermeisterkandidat Dirk Bamberger auch Spitzenkandidat werden soll. Er werde aber eine „entsprechend exponierte Stellung“ einnehmen, sagte Range.

Denkbar ist bei den Christdemokraten auch, dass der ein oder andere Unorganisierte den Weg auf einen aussichtsreichen Listenplatz findet. „Es wird die möglicherweise ein oder andere Überraschung geben“, sagte der Parteichef. Eine Gemeinschaftsliste mit anderen Gruppierungen aus dembürgerlichen Lager ist für Range aber nicht realistisch.

von Till Conrad

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