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Rot-Grün will nun verhandeln

OB-Kandidatur Rot-Grün will nun verhandeln

Nach dem überraschenden Rücktritt von Matthias Acker als OB-Kandidat der Marburger SPD startet für die rot-grüne Koalition die Suche nach einem neuen Bewerber.

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Dr. Thomas Spies (SPD) schließt eine Kandidatur bei der OB-Wahl nicht aus.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Bis zum späten Abend beriet am Dienstag der Marburger SPD-Vorstand über das weitere  Vorgehen zum Thema Oberbürgermeisterwahl. Am Montag hatte die SPD mitgeteilt, dass Matthias Acker aus Krankheitsgründen seine Kandidatur zurückgezogen habe. OB Egon Vaupel (SPD), dessen Wunschkandidat Acker war, erklärte gestern im OP-Gespräch, dass die Partei einen neuen Bewerber finden werde.

„Meine persönliche Auffassung ist, dass die Person aus Marburg kommen sollte und in der Stadt verwurzelt ist“, so Vaupel. Er ergänzte: „Das Selbstbewusstsein sollte die SPD als Volkspartei haben und einen eigenen Kandidaten aufstellen.“ Ein möglicher Kandidat könnte Dr. Thomas Spies sein. Der Marburger Landtagsabgeordnete sagte der OP, allein der SPD-Vorstand müsse dies entscheiden. Er könne im Vorhinein, „nicht so kategorisch  Nein sagen“.

Die SPD habe am Montag den Grünen angeboten, „über einen gemeinsamen Kandidaten zu sprechen“, sagte Grünen-Fraktionschef Dietmar Göttling. Ein gemeinsamer Kandidat müsse jemand sein, der die Koalitionspolitik über die nächste Legislaturperiode hinaus mittrage. „Wir haben auch einen geeigneten Kandidaten: Bürgermeister Franz Kahle. Man müsste sich nur verständigen“, so Göttling. Die Grünen wollen zunächst den Terminvorschlag des Koalitionspartners abwarten. CDU-Kandidat Dirk Bamberger schlug gestern der SPD vor, ihn zu unterstützen.

von Anna Ntemiris

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