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Ronhäuser erkunden gemeinsam ihre Gemarkung

Grenzgang Ronhäuser erkunden gemeinsam ihre Gemarkung

Mehr als 100 Ronhäuser kontrollierten am Samstag anlässlich der 725-Jahr-Feier des Marburger Stadtteils Ronhausen dessen Grenzen.

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MIt jeder Menge guter Laune erkundeten am Samstag die Grenzgänger aus Ronhausen ihre Gemarkung.

Quelle: Ina Tannert

Ronhausen. Bei hervorragendem Wanderwetter startete die bunt gemischte Truppe am Samstagmorgen vom Ortseingang Richtung Argenstein zu einem dreieinhalb stündigen Marsch kreuz und quer durch ihr „Hoheitsgebiet“. Über die Pfingstweide, an der alten Teichmühle vorbei ging es in den Wald hinein und über den „Hetschert“ und den Heidekopf in Richtung des benachbarten Bortshausen. Quer über die Landstraße erreichte die wanderfreudige Gruppe die „Struth“ und schließlich den Rotlauf.

Sieben Kilometer über Stock und Stein

Während der Tour waren daneben diverse, jedoch friedfertige Grenzübertritte in andere Gemarkungen nicht zu vermeiden, berichtete der Ortsvorsteher schmunzelnd. Doch wie bereits im Vorfeld in einem humorvollen, auf alt getrimmten Festblatt kam es von Ronhäuser Seite zu keinen „Besitzergreifungen in Bezug auf die Ausweitung des Territoriums“. Davon überzeugen konnte sich noch vor Ort Heinz Wahlers, Ortsvorsteher von Cappel. Nach sieben Kilometern über Stock, Stein und durch jede Menge Wald erreichten die Wanderer ihr Ziel: den Lagerplatz am Kreuzweg im Schnittpunkt der Grenze zu Bortshausen und Wolfshausen. Dort genossen die Grenzgänger eine wohlverdiente Pause und genossen einen gemütlichen Nachmittag.

Drei Viertel der Gemarkung umwandert

Insgesamt verfügt das idyllisch gelegene Ronhausen über ein 239 Hektar großes Gebiet, davon 93 Hektar Wald. Etwa drei Viertel konnten die Wanderer umrunden. Die tatsächliche Gemarkungsgröße des kleinen Stadtteils überraschte dann doch mehrere der begeisterten Grenzgänger. „Das Gebiet ist doch größer als gedacht, die Grenzen wollte ich schon immer einmal kennen lernen“, fand Andrea Kirch.

von Ina Tannert

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