Marburg. Seither hat sich an dieser für Rollstuhlfahrer unbefriedigenden Situation nichts geändert. Die Deutsche Bahn AG verweist weiterhin darauf, dass eine Nutzung wie damals zu gefährlich gewesen und nur aus falscher Kulanz möglich gewesen sei. Zudem könnten „nicht alle der 5400 Bahnhöfe in Deutschland barrierefrei umgebaut werden“, so ein Bahnsprecher.
Weil er keine bessere Möglichkeit sieht, nimmt ein 64-jähriger Rollstuhlfahrer deshalb eine vierstündige „Reise“ in Kauf. Mit dem Bus fährt Erich Pietron zuerst nach Bauerbach, um von dort mit seinem Rollstuhl bis nach Kirchhain zu fahren.
von Nadine Weigel
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Kommentare
Rollstuhlfahrer bleiben auf der Strecke Egal – 02.08.10
Warum gibt es eigentlich KEINEN Rollstuhl gerechten BUS, von Marburg nach Kirchhain ????Rollstuhlfahrer bleiben auf der Strecke Angelika.B – 02.08.10
ich wollte im Mai mit dem Zug nach Treysa,Der Bahnservice hier wollte mich erst nicht mitfahren lassen weil auch in Treysa kein Bahnservie ist um über die Gleise zu kommen. der Zugführe meinte dann er würde mich rüber lassen weil der Zug in Treysa geendet hat.Zurück konnte ich nicht wie geplant von Gleis 3 abfahrensondern mußte von Gleis 1 fahren dieser Zug hatte eine Rampe,in Trteysa kam ich sehr gut rein aber raus hier in Marburg das war schwer weil die Rampe sehr steil war,mich mußten 2 Männer hinten festhalten damit mein Rollstuhl nicht umkippt.Ich wünsche mir das auch auf un Behinderte Rücksicht genommen wird und die Bahnhöfe Barrierefrei werden .