Marburg. Über mehrere Jahre war es zwischen einem 40-jährigen Schlosser und dessen 20-jährigem Stiefsohn zu Streitereien mit einem Nachbarn mit gegenseitigen körperlichen Auseinandersetzungen, Sachbeschädigungen und Drohungen gekommen.
Gegipfelt war die Auseinandersetzung in der Anzeige des 36-jährigen Schlossers gegen seine beiden Nachbarn. Sie sollen ihm, so der Vorwurf, nach einem Streit auf dem Parkplatz vor ihren Wohnungen im Waldtal durch Schläge und Tritte eine Risswunde an der Lippe zugefügt haben. Dem 36-Jährigen warfen die zwei Männer ihrerseits Straftaten vor, die in zwei weiteren Gerichtsverfahren verhandelt werden sollten.
Richter Rohner hielt allen Beteiligten vor, dass der Streit nicht durch diese Verfahren beendet werden könne. „Sie müssen keine Freunde werden, sollten sich aber aus dem Weg gehen“, sagte Rohner an die Beteiligten gerichtet, bei denen auch im Gerichtssaal die Emotionen hochkochten.
von Andreas Arlt
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