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Rhön AG will PTZ mit Heidelberger Klinik betreiben

Partikeltherapie am UKGM Rhön AG will PTZ mit Heidelberger Klinik betreiben

Die Partikeltherapieanlage könnte nach langer Zeit des Stillstands in Betrieb gehen. Rhön AG, Heidelberger Uni-Klinik und Siemens AG haben sich offenbar geeinigt. Der Rhön-Aufsichtsrat muss noch über ein Kaufangebot entscheiden.

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Das Partikeltherapie-Zentrum könnte schon bald von Rhön und Heidelberger Uniklinik betrieben werden.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Das Angebot liegt auf dem Tisch: Die Rhön Klinikum AG sowie das Uni-Klinikum Heidelberg gründen eine Betriebsgesellschaft namens „MIT-GmbH“, die die Partikeltherapieanlage auf den Lahnbergen betreibt. Das geht aus einem Schreiben des Rhön-Vorstands an die Siemens AG hervor. Das Schreiben liegt der OP vor.

Das Kaufangebot: Die MIT GmbH übernimmt die Anlage von  Siemens für 27 Millionen Euro. Zusätzlich zahlt Rhön an Siemens 23 Millionen Euro, um den Auflösungsvertrag von 2011 rückgängig zu machen. Siemens hatte vor drei Jahren den Ausstieg aus dem Projekt beschlossen und die Anlage für 86 Millionen Euro von Rhön zurückgekauft. Sollte das aktuelle Angebot in trockene Tücher kommen, würde der Klinik-Betreiber unterm Strich also 36 Millionen Euro behalten.

Rhön-Sprecher Achim Struchholz sagte gestern auf Anfrage der OP: „Es werden mit allen Beteiligten Gespräche geführt, um das PTZ wirtschaftlich betreiben zu können.“ Dass auch über Geld geredet werde, liege auf der Hand. Der Konzern werde sich noch in dieser Woche zur Zukunft des PTZ äußern. In dieser Woche endet die Frist, die das Land der Rhön AG eingeräumt hatte, um das PTZ in Betrieb zu nehmen.

Weitere Hintergründe und eine ausführlichere Erklärung finden Sie hier.

von Anna Ntemiris

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