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Regen legt Telefonleitungen lahm

Regen legt Telefonleitungen lahm

Fast zwei Tage war das Diakoniekrankenhaus in Wehrda telefonisch nur eingeschränkt erreichbar. Sturmtief Niels konnte am Mittwoch als Schuldiger ausgemacht werden.

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Neben dem Diakoniekrankenhaus waren auch andere Teile Marburgs von „toten Telefonen“ betroffen.

Quelle: Rainer Sturm / pixelio.de

Marburg. Der Starkregen am Montag war offenbar Ursache für die Leitungsstörungen der Telekom am Diakoniekrankenhaus in Wehrda. Willi Feldkamp, Verwaltungsleiter am Diakonissen-Mutterhaus Hebron, konnte am Mittwoch in den Mittagsstunden vorläufige Entwarnung 
geben.

Schon am Vortag hatte die Telekom die fehlerhafte Stelle lokalisieren können, am Mittwoch rückte eine Fachfirma an und baggerte den betroffenen Bereich unterhalb des Mutterhauses auf. Ausgerechnet eine Muffe der Hauptzuleitung war betroffen, so dass der komplette Krankenhausbereich mit verschiedenen Arztpraxen von dem Ausfall betroffen war. Durch den starken Regen war offenbar Feuchtigkeit in die Muffe und die noch mit Papier ummantelte Telefonleitung eingedrungen und hatte dort für Kurzschlüsse gesorgt.

Der betroffene Teil der Zuleitung wurde in den Mittagsstunden ausgetauscht. Am Montag und auch am Mittwochvormittag war das Diakoniekrankenhaus deshalb nur eingeschränkt telefonisch erreichbar gewesen. So waren Mails nur mit zeitlichen Verzögerungen übermittelt worden.

Telekom schaltete Rufumleitung für Krankenhaus

Nach Auskunft der Telekom waren von dem Wassereinbruch neben den Telefon- und Internetverbindungen auch der TV-Empfang, so weit er über Kabel erfolgt, betroffen. Man gehe von einem Ende der Störung in den Abendstunden aus, erklärte André Staudt, Sprecher der Telekom auf Anfrage der OP. Am Montag hatte es im Bonner Unternehmen noch geheißen, die Störung sei durch Baggerarbeiten entstanden.

Willi Feldkamp berichtete im Gespräch mit der OP, dass die Telekom durch eine Rufumleitung schon am Montag dafür gesorgt hatte, dass die Klinik erreichbar war. Der Starkregen hatte vermutlich auch an anderen Stellen im Stadtgebiet für Beeinträchtigungen bei den Telefon- und Internetverbindungen gesorgt. Auch aus anderen Stadtteilen hatten Bürger etwa auf Facebook 
über entsprechende Ausfälle berichtet.

Betroffenen rät die Telekom als Netzbetreiber, mögliche Störungen dem jeweiligen Telefon-anbieter umgehend mitzuteilen. Mit einem Durchmessen der Leitungen lassen sich in der Folge mögliche Schwachstellen aufspüren und andere Fehler ausschließen. Abhängig davon, an welcher Stelle Feuchtigkeit in die Leitungen eindringt, können von der Störung ganze Straßenzüge oder aber nur einzelne Haushalte betroffen sein.

von Frank Rademacher

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