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Reaktionen auf den Tod Reinfried Pohls

Dr. Reinfried Pohl verstorben Reaktionen auf den Tod Reinfried Pohls

Der hessische Ministerpräsident Volker Boufier (CDU) hat den verstorbenen DVAG-Gründer Dr. Reinfried Pohl als „eine bedeutende Unternehmerpersönlichkeit mit einem großen Herzen für seine Mitmenschen“ gewürdigt.„Sein selbstloser Einsatz für andere Menschen und sein Wirken als Mäzen bleiben bestehen“, sagte der Regierungschef.

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Ex-Bundeskanzler Helmut Kohl mit Dr. Reinfried Pohl.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Für die CDU Marburg-Biedenkopf erklärten Kreisvorsitzender Dr. Thomas Schäfer und Bundestagsabgeordneter Dr. Stefan Heck, Pohls plötzlicher Tod schmerze sehr. „Er hat sich als Marburger Unternehmer wie kaum ein anderer seiner

Heimatstadt verpflichtet gefühlt“, schrieben Heck und Schäfer. Bis ins hohe Alter habe sein Innovationsgeist unsere Heimat geprägt. 

Der frühere Kanzleramtsminister Friedrich Bohl, Vorsitzender der Aufsichtsrats der DVAG, erklärte: „Wir sind tief erschüttert, sein Tod hinterlässt eine große Lücke für die Deutsche Vermögensberatung AG. Reinfried Pohl war Vorbild und Mentor, er war eine beeindruckende Persönlichkeit und ein großer Menschenfreund. Er wird uns sehr fehlen.“

Tief erschüttert war auch Marburgs Oberbürgermeister Egon Vaupel nach der Todesnachricht. „Das ist ein schmerzlicher Verlust für Marburg und auch für mich ganz persönlich“, sagte Vaupel der OP. Pohl sei ein Investor mit einer hohen sozialen Kompetenz gewesen, der vor allem dort geholfen habe, wo der Staat nicht in dem notwendigen Maße seiner Verantwortung gerecht werden konnte, sagte das Stadtoberhaupt vor allem mit Blick auf Pohls Verdienste um die Förderung der Krebsforschung an der Marburger Universität, aber auch auf die Anneliese Pohl Kindertagesstätte auf den Lahnbergen. 

Pohl sei ihm so etwas wie ein „väterlicher Freund“ gewesen, dessen Verlässlichkeit und Klarheit er als außergewöhnlich empfunden habe. „Dr. Pohl war ein sehr reicher Mann – der größte Reichtum war der
Reichtum seines Herzens“, so Vaupel.

Auch OP-Leser sprechen der Familie ihr Beileid aus

Sehr viele Menschen reagierten auf der Facebook-Seite der OP, die die Nachricht vom Tode des Marburger Ehrenbürgers als erste Redaktion verbreitet hatte, mit einem Eintrag.
Viele sprachen der Familie einfach ihr Beileid aus. Christina Kranz postete: „Danke an einen großartigen Förderer. Diesen wussten nicht alle zu schätzen. R.I.P.“
Uwe Gerhard schrieb: „Mit Herrn Dr. Pohl verliert die Stadt Marburg einen sehr wichtigen und einflussreichen Mann. Als Marburger sage ich an dieser Stelle noch einmal vielen herzlichen Dank für seine Lebensleistung und sein Engagement in unserer Stadt!“

Userin Lena Dz kommentierte: „Seine Großzügigkeit und sein Engagement nicht nur für die Stadt, sondern auch für Medizin und Forschung waren vorbildlich.“
Und „Kirsti Hecht“ schrieb: „Vielen Marburgern wird er fehlen. Persönliche Bescheidenheit und Großzügigkeit anderen gegenüber in einer Person. Mir wird er immer ein Vorbild sein!“

von Till Conrad

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