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Rauschendes Fest ist in Vorbereitung

Erwin-Piscator-Haus Rauschendes Fest ist in Vorbereitung

Der Bau der Stadthalle schreitet voran, aber der nächste Neujahrsempfang wird wohl noch nicht in der runderneuerten Halle stattfinden.

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Die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach der Halle bietet faszinierende Licht-­Impressionen.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Der Baubeginn auf einer der größten Marburger Baustellen war im Juni 2013. Allmählich nähert sich nun die Zeit der Neugestaltung der Stadthalle in der Mitte der Stadt ihrem Ende. Vom gegenüberliegenden Bürgersteig in der Biegenstraße aus betrachtet erkennen Passanten bereits seit einigen Tagen, wie die neu gestaltete Fassade des Erwin-Piscator-Hauses, wie die Stadthalle nach der Neueröffnung nur noch heißen soll, aussehen wird. Besonders die riesigen Glasfassaden fallen sofort ins Auge.

Neujahrsempfang passt nicht in den Zeitplan

„Wir liegen ganz gut im Zeitplan“, erklärt der städtische Baudirektor Jürgen Rausch im Gespräch mit der OP. Das bedeutet für den Umbau und die Rundumerneuerung der Stadthalle, dass alle Bauarbeiten Ende dieses Jahres planmäßig abgeschlossen sein sollen. Um dann aber den städtischen Neujahrsempfang in der Stadthalle auszurichten, ist der Zeitplan wohl dennoch zu knapp.

Denn nach dem Ende der Bauarbeiten steht noch die technische Feinjustierung an, wie Baudezernent Dr. Franz Kahle auf OP-Anfrage klar macht. So muss gewährleistet sein, dass das Haus in Sachen Brandschutz oder Lüftungstechnik einwandfrei läuft. Deswegen will Kahle auch empfehlen, dass der Neujahrsempfang 2016 noch nicht in der Stadthalle über die Bühne geht.

Aber es soll zur Eröffnung im Frühjahr 2016 - ein genauer Termin steht noch nicht fest - eine rauschende Feier geben, erläutert Tine Faber, die bereits seit einigen Monaten als städtische Fachdienstleiterin für die Stadthalle zuständig ist.

Dachterasse soll beeindurcken Blick bieten

Bei dieser Feier werden sich alle künftigen Nutzer der Halle, vom Landestheater über den Konzertverein, das KFZ, die Martin-Luther-Schule und die MTM beteiligen.

Tine Faber ist schon sehr gespannt, wie den Marburgern die farbige Gestaltung der Decken in den Foyers gefallen wird. Die Lamellen werden beispielsweise in Rot-Tönen gehalten sein (siehe Foto oben).

Viel verspricht sie sich auch von der völlig neuen Dachterrasse, von der man einen beeindruckenden Blick auf die Oberstadt haben wird und die auch vom neuen Stadthallen-Gastronom genutzt werden soll. Das Wichtigste aber ist sicher die kulturelle Nutzung: wie beispielsweise im großen Saal der Stadthalle, der noch fast vollständig mit einem Raumgerüst zugestellt ist. Die Innenarbeiten laufen auf Hochtouren. In der Septembersitzung des Bauausschusses wird Projektsteuerer Randolph Petrowitz den Stadtverordneten aktuelle Neuigkeiten zu den Kosten des Großprojekts berichten. Nur so viel deutete Baudezernent Kahle schon an. Es wird wahrscheinlich noch ein wenig teurer werden als die im November 2014 beim Richtfest bekanntgegebenen 31 Millionen Euro, die bereits die schon vorab als Möglichkeit avisierte 15-prozentige Kostensteigerung bedeutet hatte.

von Manfred Hitzeroth

Neujahrsempfang kommt vermutlich zu früh

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