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„Ratschläge wurden gebraucht“

Tschernobyl-Unglück „Ratschläge wurden gebraucht“

Vor etwas mehr als 25 Jahren, am 26. April 1986, ereignete sich die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl. Die OP hat ihre Leser aufgerufen, ihre Erinnerungen mit den Menschen in der Region zu teilen. Die Resonanz war groß.

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Ein Geigerzähler, der Radioaktivität misst. Die Angst vor Strahlung war nach dem Tschernobyl-Unglück auch in Marburg sehr groß.

Quelle: Patrick Seeger

Marburg. Unter anderem meldete sich Dr. Ursula Maier, seinerzeit stellvertretende Leiterin der Hessischen Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitserziehung in Marburg (HAGE).

Die Berichterstattung in der OP über ihre damaligen dienstlichen Weggefährten Dr. Claudia Kuhnhen (Leiterin des Gesundheitsamts) und Rainer Baake (Erster Kreisbeigeordneter) habe sich veranlasst, deren Darstellungen zu ergänzen.

Wie beim Gesundheitsamt habe auch bei der HAGE das Telefon in den Tagen nach der Redaktorkatastrophe nicht mehr stillgestanden, erinnert sich Maier. „Die Anfragen waren bestimmt von der Angst vor Gesundheitsschäden und vom Wunsch, die Vorsorgemöglichkeiten auszuschöpfen.“

Ihr und den übrigen Mitarbeitern sei es nicht anders gegangen als den Beschäftigten des Gesundheitsamts: „Auch wir konnten zuerst mit dem Begriff Becquerel, der Messgröße für radioaktive Strahlung, nichts anfangen.

von Stefan Weisbrod

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