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Räuber mit exklusiven Flugkünsten

„Atlas der Libellen Hessens“ Räuber mit exklusiven Flugkünsten

Mehr als 60 verschiedene Libellenarten gibt es in Hessen. Das geht aus dem ersten „Atlas der Libellen Hessens“ vor. Der Atlas ist zugleich der erste Band einer neuen Wissens-Reihe zu naturschutzfachlichen und forstlichen Themen.

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Christian Geske hält Libellenlarven in die Kamera. Der Marburger Biologe hat an dem ersten Libellen-Atlas Hessens mitgewirkt.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Im Volksmund werden sie gern „Augenstecher“ oder „Teufelsnadel“ genannt – die Libellen. Doch Libellen besitzen keine Stacheln und können daher gar nicht stechen. „Das wissen viele nicht“, sagt Christian Geske, Leiter des Servicezentrums für Forsteinrichtung und Naturschutz beim Land Hessen.

Der Biologe aus Marburg-Schröck muss es wissen: Er hat an dem ersten hessischen Libellen-Atlas mitgewirkt. Der Libellenkundler gerät richtig ins Schwärmen, wenn er von den Libellen spricht. „Ihre Flugkünste sind in der Tierwelt unübertroffen“, erklärt er. Libellen können in der Luft wie Hubschrauber stehen bleiben und alle vier Flügel unabhängig voneinander bewegen. Wer in dem Atlas stöbert, wird noch mehr interessante Informationen über die Libelle finden.

Das 180 Seiten umfassende Werk stellt erstmals alle Libellenarten Hessens vor. Es enthält Steckbriefe, über 200 Fotos und gibt Auskünfte über die Besonderheiten der Tiere und deren Verbreitung.

Der Atlas wurde gemeinsam vom Servicezentrum für Forsteinrichtung und Naturschutz (FENA) des Landesbetriebes Hessen-Forst und dem Arbeitskreis Libellen der Hessischen Gesellschaft für Ornithologie (HGON) erarbeitet. Der Libellenatlas ist der erste Band der neuen Reihe FENA Wissen und eine Kooperation zwischen ehrenamtlichem und amtlichem Naturschutz.

Das Buch „Atlas der Libellen Hessens“ erscheint als Band 1 der neuen Reihe „FENA-Wissen“ und kann laut Herausgeber für 21,40 Euro auf der Homepage der FENA http://www.hessen-forst.de/fena/ bestellt werden.

von Anna Ntemiris

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