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Public Viewing in der Ketzerbach

Ketzerbachfest Public Viewing in der Ketzerbach

Es war eine Premiere, die rund 2 000 Menschen am Samstag in die Ketzerbach lockte.

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Arne und sein Vater sahen auf der Ketzerbach den Elfmeterkrimi zwischen Deutschland und Italien.

Quelle: Benjamin Kaiser

Marburg. Zum ersten Mal fand in Marburg Public Viewing auf der Straße statt. „Wir unterstützen solche Events natürlich gerne“, sagte Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies (SPD), der die Feierlichkeiten eröffnete.

Eine halbe Stunde vor dem Anpfiff des EM-Viertelfinalspiels zwischen Deutschland und Italien wurde es voll in der teil­weise ­gesperrten Ketzerbach. Massen von Fußballfans versuchten, die besten Plätze im Getümmel zu ergattern und sahen auf drei Bildschirmen, wie sich die deutsche Mannschaft im Elfmeterschießen gegen Italien durchsetzte. Die Siegesfeiern gingen bis spät in die Nacht. Jedoch nicht alle Besucher hatten Fußball im Sinn.

Beispielsweise Detlef Scharlau, Vorsitzender der Ketzerbachgesellschaft, die das Fest organisierte. Seit und anlässlich der Überwölbung der Ketzerbach im Jahr 1859 findet das Fest jährlich statt. „So eine Tradition verbindet die Menschen Marburgs und macht die multikulturelle Ketzerbach noch weltoffener“, sagte Scharlau. Somit verband das Fest Tradition mit Innovation.

von Benjamin Kaiser

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