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Psychiatrie-Neubau soll zügig vorankommen

Bauausschuss Psychiatrie-Neubau soll zügig vorankommen

Den Neubau von zwei Gebäuden der Kinder- und Jugendpsychiatrie des Uni-Klinikums bezeichnet Baudezernent Dr. Franz Kahle (Grüne) als eines der wichtigsten Marburger Bauprojekte.

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Das Gelände an der Uni-Nervenklinik (vorne): Auf dem Areal dahinter in der Mitte sollen die Neubauten entstehen. Foto: Richter

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. „Wir können uns freuen, dass die Uni-Kinder- und Jugendpsychiatrie in Marburg bleibt“, sagte Baudezernent Kahle. Im städtischen Bauausschuss fiel nach der bereits vor einiger Zeit erfolgten Aufstellung des Bebauungsplans am Donnerstag die Zustimmung für die Offenlegung des Bebauungsplans einstimmig aus.

Neben dem Hauptgebäude der Uni-Nervenklinik befinden sich auf dem Gelände der Uni-Klinikum Gießen und Marburg GmbH am Ortenberg derzeit noch mehrere kleinere Gebäude, die seit Jahrzehnten von der Kinder- und Jugendpsychiatrie genutzt werden. Die Ausstattung der Räumlichkeiten in den aus den 60er Jahren stammenden Gebäuden der Kinder- und Jugendpsychiatrie der Universität am Ortenberg sowie die dortigen Bedingungen für Patienten und Personal sind jedoch „völlig unzeitgemäß“, erläutert Baudezernent Dr. Franz Kahle (Grüne). Zudem führe die hohe Anzahl von Patienten der Klinik mit einer drei Landkreise umfassenden Versorgungspflicht und das geringe stationäre Behandlungsangebot zu unzumutbaren Wartezeiten.

All diese Gründe ergeben laut Kahle den dringenden Bedarf einer Erweiterung der Klinik. Anforderungen an den Raumbedarf und die Funktionsabläufe einer psychiatrischen Klinik können nur in zwei Neubauten auf einem bisher noch unbebauten nordwestlichen Grundstücksteil an der Schützenstraße. Zwei im Bebauungsplanentwurf für den Neubau festgelegte T-förmige Grundflächen mit ihren festgelegten unterschiedlichen Höhen bilden die „städtebauliche Figur“ der Neubauten. Diese wurde im Vorfeld des Bebauungsplans zusammen von dem beauftragten Architekturbüro, den Vertretern der Auftraggeber (Uni-Klinikum) und der Marburger Stadtverwaltung entwickelt. Auch der Denkmalbeirat und der Gestaltungsbeirat stimmten den Planungen zu. In Zusammenhang mit den Neubauplänen ist zudem eine Neuordnung des gesamten Klinikareals beabsichtigt. Beabsichtigt ist damit eine Aufwertung der Außenanlagen.

In Vorbereitung der Offenlage des Bebauungsplans wurde auch ein schallschutztechnisches Gutachten in Auftrag gegeben. Demnach soll entlang des neuen Haupt-Parkplatzes in der Schützenstraße aus Lärmschutzgründen eine 40 Meter lange Schallschutzwand mit einer Höhe von 1,60 Meter errichtet werden.

von Manfred Hitzeroth

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