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Prozess im Juli

Veruntreuung Prozess im Juli

Am 19. Juli beginnt der Strafprozess gegen den städtischen Beamten, der 1,6 Millionen veruntreute.

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Ein Aktenordner liegt auf einem Autodach vor dem Marburger Rathaus. Der Veruntreuungsfall füllt viele Akten in der Stadtverwaltung und Marburger Justiz.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Wie die OP erfuhr, wird der Strafprozess gegen den 54-jährigen Beamten, der in zehn Jahren rund 1,6 Millionen Euro veruntreut haben soll, am 19. und 20. Juli vor dem Marburger Landgericht verhandelt.

Mittlerweile hat der Magistrat nach OP-Informationen gegen zwei weitere Beamte der Stadt Disziplinarverfahren eingeleitet, um zu klären, ob sich diese in dem Veruntreuungs-Fall ein Dienstvergehen haben zuschulden kommen lassen.

Oberbürgermeister Egon Vaupel (SPD) wollte auf Anfrage der OP diese Informationen weder bestätigen noch dementieren. „Dazu kann ich nichts sagen. Personalfragestellungen kann ich nicht öffentlich diskutieren“.

Die internen Prüfungen haben bisher ergeben, dass der Angeklagte nicht kontrolliert worden war und daher unbemerkt Akten und Geldüberweisungen manipulieren konnte. In drei Wochen soll der Abschlussprüfbericht vorliegen.

von Anna Ntemiris

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Der Text wurde aktualisiert.

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