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Professoren fordern Aufarbeitung

Philipps-Universität Professoren fordern Aufarbeitung

Der Misserfolg der Mar­burger Universität sorgt auch in den Gremien der Hochschule für Verstimmung.

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Die Zahl der Studierenden an der Marburger Uni ist so hoch wie nie, und die Mensa ist oft sehr gut besucht. Im bundesweiten Exzellenzwettbewerb scheiterten die Projekte der Uni jedoch schon in der Zwischenrunde.

Quelle: Archivfoto

Marburg. „Das ist Mist“: Mit diesem gleichlautenden Fazit reagierten am Donnerstag die Sprecher der beiden Professorenlisten im Marburger Uni-Senat auf das Ausscheiden der Marburger Universität in der bundesweiten Exzellenzinitiative. Sowohl Professor Ulrich Wagner (Demokratische Initiative) als auch Professor Siegfried Bien (Unabhängige Hochschullehrer) fordern nun eine Aufarbeitung des Misserfolgs in den universitären Gremien.

„Man muss sich aber natürlich fragen, ob in der ganzen Exzellenzinitiative wirklich nach rationalen Kriterien bewertet wird“, gab Wagner zu bedenken. Trotzdem müsse auch die Frage erlaubt sein, ob die Marburger Universität bei der Auswahl ihrer Projekte für die Exzellenzinitiative taktisch vorgegangen sei. Schließlich gehe es auch bei der Bewertung durch die wissenschaftlichen Gutachter nicht immer nur um die Qualität der Vorhaben, sondern auch um die Präsentation.

Die Philipps-Universität hatte in der Förderlinie „Exzellenz-Cluster“ ein Vorhaben mit dem Titel „Dynamik der räumlichen Organisation von Zellen: vom Molekül zur Krankheit“ ins Rennen geschickt. Zudem hatte die Uni Marburg finanzielle Förderung für eine Graduiertenschule in den Neurowissenschaften beantragt. Beide Projekte scheiterten in der Zwischenrunde.

von Manfred Hitzeroth

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