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Professoren bekommen höhere Gehälter

Marburger Prof klagte gegen Besoldungsstrukturen Professoren bekommen höhere Gehälter

Rund 850 Professoren in Deutschland bekommen mehr Geld

Marburg. Der Bundestag erhöhte am Donnerstagabend die Grundgehälter für Uni-Professoren in den Besoldungsgruppen W2 und W3. Die Professorengehälter an den Hochschulen des Bundes und den vom Bund mitfinanzierten Forschungseinrichtungen orientieren sich damit künftig an der Bezahlung von Beamten in den Besoldungsgruppen A15 und A16. Anlass für die Reform ist ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts, das die Bezahlung von Hochschullehrern im vergangenen Jahr als nicht ausreichend gerügt hatte. Damals hatte ein Chemie-Professor der Philipps-Universität Marburg geklagt.

Die Professorenbesoldung war im Jahr 2005 bundesweit neu geregelt worden. Seit damals werden alle neu eingestellten Professoren nach Besoldungsgruppen bezahlt, die zum Teil deutlich unter den alten Sätzen liegen. In der Besoldungsgruppe W2 schwankte das bisherige Brutto-Monatsgrundgehalt zwischen 4027 Euro in Berlin und 4579 Euro in Bayern. In der höchsten Besoldungsstufe W3 bezogen die Professoren zwischen 4890 Euro in Berlin und 5529 Euro in Baden-Württemberg. Darüber hinaus hatten die Universitäten jedoch die Möglichkeit, entsprechend der jeweiligen Leistung auch Zulagen zu gewähren.

dpa

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