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Preisgeld für die pfiffigsten Projekte

Klimaschutz Preisgeld für die pfiffigsten Projekte

Von der klimafreundlichen Ernährung über Reparaturwerkstätten bis hin zu Energiesparprojekten: Bürger aus dem Landkreis bewarben sich mit ihren Vorstellungen um den Klimaschutzpreis.

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Landrätin Kirsten Fründt (vorne, links) und Marburgs Bürgermeister Dr. Franz Kahle (vorne, rechts) zeichneten die Gewinner des Klimaschutzwettbewerbs aus.Foto: Landkreis

Cappel. Im Landratsamt haben Landrätin Kirsten Fründt und Marburgs Bürgermeister Dr. Franz Kahle die Gewinner des diesjährigen Wettbewerbs „Bürgerprojekte zum Klimaschutz“ ausgezeichnet. Aus den 26 eingereichten Vorschlägen wurden in einem mehrstufigen Verfahren zehn Gewinnerprojekte ermittelt, die mit je 1000 Euro Preisgeld bedacht werden.

Nachdem gemeinsam mit den Bürgern im Frühjahr die Wettbewerbsrichtlinie festgelegt worden war, hatten sich bis August 26 Projekte für die Teilnahme an dem Wettbewerb beworben. Im September hat dann zunächst eine Fachjury die Projekte gesichtet und geprüft, ob diese die Mindestkriterien erfüllen: Leisten die Projekte einen Beitrag zum Klima- oder Ressourcenschutz, kommen sie dem Gemeinwohl zu Gute und sind sie innerhalb eines Jahres umsetzbar? Anschließend hat die Jury 22 Projekte zur Abstimmung zugelassen. Im Oktober schließlich hatten die Bürger die Gelegenheit, ihre Lieblingsprojekte im Internet oder am Telefon zu wählen. Die Wertungen der Jury und das Votum der Bürger flossen je zur Hälfte in die Endauswahl der Projekte ein.

„Wir freuen uns, dass auch im zweiten Jahr des Wettbewerbs das Interesse der Bürgerinnen und Bürger groß ist. Wie im vergangenen Jahr wurden 26 Projekte eingereicht und auch an der Abstimmung haben sich in diesem Jahr wieder mehr als 2000 Bürger beteiligt“, stellte Landrätin Kirsten Fründt bei der Siegerehrung fest. „Die Projektpalette ist wieder bunt: Bildungsprojekte zur klimafreundlichen Ernährung, Reparaturwerkstätten, Energiespar- oder Kunstprojekte und viele weitere Initiativen zeigen, dass die Menschen auf ganz unterschiedliche Weise zu unserem gemeinsamen Ziel beitragen können“, betonte Bürgermeister Dr. Franz Kahle.

Landrätin und Bürgermeister waren sich darin einig, dass eigentlich alle Projekte Gewinner seien, da sich alle aktiv mit dem Klimaschutz auseinander setzten.

Jedes der Gewinnerprojekte erhält 1000 Euro für die Umsetzung im kommenden Jahr. Zusätzlich wurde das Projekt mit den meisten Jurypunkten, die „Energielotsinnen für Marburger Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf“, und das Projekt mit den meisten Stimmen, „Klimaschutzbonus“, mit zusätzlichen 500 Euro ausgezeichnet.

Die zehn Gewinnerprojekte sind:

„Apfelsaft selbst machen“ (Solawi Marburg/Fronhausen), „Energielotsinnen für Marburger Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf“ (BI für soziale Fragen Marburg/Arbeitskreis soziale Brennpunkte), „Klimaschonendes Essen während der Kinderbibelferienwoche“ (Evangelische Kirchengemeinde Biedenkopf-Eckelshausen), „Klimaschutz für Grundschulkinder in Stadtallendorf“ (Marburg vegetarisch und vegan), „Klimaschutzbonus“ (Regio-Initiative Wetter), „Mobile Outdoor-Küche für die Gartenwerkstadt Marburg“ (Verein zur Förderung von Naturerfahrungen Cölbe), Repair-Café Cappel (Cappel), Regionalkonferenz „Nachhaltig handeln“ (Initiativgruppe Regionalkonferenz, Rauschenberg), „Umwelt- und Klimaschutz im Kindergarten in Marburg“ (Evangelische Kindertagesstätte „Regenbogenland“, Großseelheim), „Flussgalerie Wassermangel - Klimaflüchtling - Zukunft“ (Agent 21, Marburg).

Mehr Informationen zu den Projekten im Internet: www.klimaschutz.marburg-biedenkopf.de/buergerprojekte.

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