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Präsidentin sieht Planungssicherheit

Philipps-Universität Präsidentin sieht Planungssicherheit

Der turnusmäßige Rechenschaftsbericht des Uni-Präsidiums fiel am Mittwoch positiv aus – vor allem auch wegen des leichten finanziellen Aufwindes durch den Abschluss des Hochschulpakts.

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Uni-Präsidentin Professorin Katharina Krause (Mitte) legte Rechenschaft ab.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Gerade wurde sie wieder für eine neue Amtszeit von sechs Jahren im Amt als Marburger Uni-Präsidentin bestätigt. Am Mittwoch holte sie schon wieder der Uni-Alltag ein. Dennoch war es wohl eine liebgewordene Routine, die die Präsidentin Professorin Katharina Krause zusammen mit den anderen Präsidiumsmitgliedern in Angriff nahm. Die Rede ist vom alljährlichen Rechenschaftsbericht des Uni-Präsidiums, zu dem wie jedes Jahr die Mitglieder des Uni-Senats und die Dekane der Fachbereiche sowie die Mitglieder des Hochschulrats geladen waren.

Es war also eine illustre und große Runde, vor der Krause und Co. in mehreren Präsentationen die wichtigsten Ereignisse aus den zurückliegenden zwölf Monaten Revue passieren ließen. Naturgemäß war dabei allerdings für die meisten Gremienmitglieder kaum etwas Neues dabei. Es schloss sich aber eine rege Diskussion über Detailfragen an.

Vor allem hob die Präsidentin hervor, dass sich der vor wenigen Monaten mit dem Land Hessen abgeschlossene Hochschulpakt für die nächsten Jahre bisher als positiv für die Philipps-Universität erwiesen habe. Denn schließlich gebe er große Planungssicherheit. Erfreulich sei vor allem, dass eine Reihe von Sondertatbeständen wieder oder sogar zum ersten Mal vom Land Hessen anerkannt worden seien und entsprechend finanziell gefördert würden.

Spannender als die Rückblicke auf Forschungs- oder Lehrprojekte der Universität waren einige Einblicke in die Zukunft, die die Präsidentin auch gab. So erläuterte Krause, dass die Forschungskooperation mit der Universität Gießen weiter ausgebaut werden solle. Neu war in diesem Zusammenhang, dass bei der dritten Auflage der bundesweiten Exzellenzinitiative die Uni Marburg ausnahmslos zusammen mit der Uni Gießen förderungswürdige Projekte einreichen wolle. Nicht nur die Zusammenarbeit mit der Gießener Universität, sondern auch die Kooperation mit der Technischen Hochschule Mittelhessen soll intensiviert werden, kündigte Krause ein.  

Hinter dem sogenannten „Forschungscampus Mittelhessen“ verberge sich allerdings kein neues Hochschulgebäude aller drei Hochschulen an einem neuen mittelhessischen Standort wie beispielsweise Lollar.

Auch in Sachen neuer Hochschulbauten werden schon in diesem Herbst Weichen für die Zukunft gestellt, so Krause. Denn dann beginnen die Verhandlungen mit der hessischen Landesregierung darum, welche Bauten der 13 hessischen Hochschulen im Hochschulbauprogramm „Heureka II“ gefördert werden. Es hat eine Laufzeit von 2021 bis 2025, und ausgeschüttet wird insgesamt eine Milliarde Euro. Pro Jahr sind dabei 200 Millionen Euro zu verteilen. Die Uni Marburg will dafür unter anderem den Neubau einer Zahnklinik anmelden.

von Manfred Hitzeroth

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