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Post-Streik erschwert Briefwahl in Marburg

OB-Wahl Post-Streik erschwert Briefwahl in Marburg

Die Stadtverwaltung rät angesichts des Arbeitskampfs bei der Post davon ab, jetzt noch einen Wahlbrief für die Briefwahl in den Postkasten zu werfen. Tipps, wie Wähler sichergehen, dass ihre Stimme für die Oberbürgermeisterwahl am Sonntag zählt.

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Friedlich vereint: OB-Kandidaten auf einer Plakatwand in der Willy-Mock-Straße.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. „Wahlbriefe lassen sich aus der Masse nicht hin-ausfiltern, daher gibt es keine 100-prozentige Sicherheit, dass die Briefe rechtzeitig ankommen“, sagt Heinz-Jürgen Thomeczek, Sprecher der Post, auf OP-Anfrage. Jedoch arbeite das Unternehmen derzeit mit Abruf-Kräften - vor allem Studenten - die bei der Zustellung von Sendungen helfen. „Wir versuchen alles Mögliche, derzeit können wir trotz Streik 88 Prozent aller Briefe zustellen.“

Alle Wähler sind laut Gesetz selbst dafür verantwortlich, dass ihre Wahlbriefe spätestens am Sonntag um 18 Uhr im Wahlamt (Erdgeschoss im Rathaus) eingegangen sind. Ergo: Kommt das Votum via Brief bis zu diesem Zeitpunkt nicht an, zählt die Stimme nicht. Die stellvertretende Wahlleiterin Nicola Orth geht nicht davon aus, dass Einsprüche gegen die Wahl aufgrund verspätet eingetroffener Wahlbriefe Erfolg haben werden.

Wer am Sonntag nicht in seinem Wahllokal wählen kann, kann im Wahlamt im Rathaus (Öffnungszeiten: Donnerstag von 8 bis 18 Uhr, am Freitag von 8 bis 13 Uhr, Samstag von 8 bis 12 Uhr und Sonntag von 7.30 Uhr bis 15 Uhr) noch einen Wahlschein beantragen und direkt dort wählen. Die Beantragung des Wahlscheins ist auch online möglich über die Homepage der Stadt Marburg, unter www.marburg.de.

  • Sie können den roten Wahlbrief auch direkt im Rathaus abgeben oder in den Briefkasten am Gebäude werfen.

Den roten Wahlbrief in einem beliebigen Fachdienst der Stadtverwaltung abgeben oder in den Briefkasten eines Verwaltungsgebäudes der Stadt werfen. Anlaufstellen: Stadtbüro in der Frauenbergstraße, Volkshochschule in der Deutschhausstraße, Stadtbücherei in der Ketzerbach, BiP Am Grün, Bauamt in der Barfüßerstraße, Sozialamt in der Friedrichstraße sowie Briefkästen der Verwaltungsaußenstellen Cappel (Marburger Straße), Marbach (Emil-von-Behring-Straße) und Wehrda (Freiherr-vom-Stein-Straße). Allerdings, das betont Orth auf Nachfrage der OP, müssen die Wahlbriefe am Freitag bis um 12 Uhr im Briefkasten sein, da der danach bis zum Sonntag nicht mehr geleert wird.

Wahlergebnisse, Reaktionen und Analysen

Am Wahlabend ab 18 Uhr präsentiert die Oberhessische Presse gemeinsam mit dem Wahlamt der Stadt Marburg die Ergebnisse der Oberbürgermeisterwahl im Stadtverordneten-Sitzungssaal, Barfüßerstraße 50. Sobald dem Wahlamt Ergebnisse aus den einzelnen Stimmbezirken vorliegen, werden diese per Beamer auf eine Leinwand übertragen. OP-Chefredakteur Christoph Linne führt durch den Abend. Er wird Sieger und Verlierer befragen, mit Experten erste Einschätzungen geben und Reaktionen einfangen. Für Getränke an diesem möglicherweise heißen Wahlabend ist gesorgt.

#obmr15: Unser Live-Angebot zur OB-Wahl

Das multimediale Angebot der OP ermöglicht Ihnen bereits am Sonntagabend, die Ergebnisse des ersten Wahlgangs nahezu „live“ mitzuverfolgen. Alle Ergebnisse aus den Wahllokalen, die der Stadtverwaltung vorliegen, finden Sie auch bei uns auf www.op-marburg.de/ob-wahl.

Wenn Sie selbst die Stimmung unmittelbar vor der Wahl oder am Wahlabend beschreiben wollen, posten Sie per Twitter oder per Facebook Texte und Bilder unter #obmr15. Die Einträge finden Sie in den OP-Auftritten auf facebook.com/OberhessischePresse und Twitter.com/opmarburg.

von Björn Wisker

und Till Conrad

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