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Polizei vergisst Angeklagten

„Bremsspur-Prozess“ Polizei vergisst Angeklagten

Rund anderthalb Stunden verzögerte sich am Mittwoch der sogenannte „Bremsspur-Prozess“. Grund: Die Polizei hatte vergessen, einen der Angeklagten aus der JVA Rockenberg abzuholen und zur Verhandlung ins Landgericht zu fahren.

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Die beiden Angeklagten müssen sich wegen Körperverletzung mit Todesfolge vor dem Landgericht verantworten.

Quelle: Nadine Weigel

Marburg. Die beiden 20 und 22 Jahre alten Männer, die wegen Körperverletzung mit Todesfolge angeklagt sind, äußerten auch am Mittwoch kein Bedauern darüber, was am 14. August vergangenen Jahres vor der Marburger Kneipe „Bremsspur“ geschehen war.

Damals war es zu einer Prügelei gekommen, an deren Folge der 25-jährige Samuel F. gestorben war. Staatsanwältin Kerstin Brinkmeier forderte in ihrem Plädoyer für den 22-Jährigen eine Freiheitsstrafe in Höhe von 6,5 Jahren, für den 20-Jährigen eine in Höhe von 5 Jahren – eine Jugendstrafe.

Zu einem Urteil kam es am Mittwoch noch nicht. Die Verkündung wurde auf den 3. März verschoben.

von Nadine Weigel

Mehr lesen Sie am Donnerstag in der Printausgabe der OP und bereits am Mittwochabend auf Ihrem iPad.

Ein Video zu diesem Thema sehen Sie hier am Donnerstag ab 18 Uhr.

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„Bremsspur“-Prozess

Gab es Versäumnisse in den Ermittlungen zum „Bremsspur-Prozess“? Die Mutter von Samuel F., der im August an den Folgen einer Prügelei vor der Kneipe „Bremsspur“ verstorben war, wirft einige Fragen bezüglich der Ermittlungsarbeit auf.

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