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Polizei und Ordnungsamt weiten Streifen aus

wegen wachsender Verunsicherung Polizei und Ordnungsamt weiten Streifen aus

Vermehrte Schlägereien am Erlenring, Angriffe auf Frauen im Südviertel, Unruhe rund um den Hauptbahnhof: Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies (SPD) hat als Reaktion auf die wachsende Verunsicherung in der Universitätsstadt die Sicherheitsbehörden angewiesen,  verstärkt das Geschehen in der Innenstadt zu kontrollieren.

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Sicherheitskräfte sollen Unruhe rund um den Hauptbahnhof und Aufkeimen alter Probleme am Erlenring bekämpfen.

Quelle: Archivfoto

Marburg. „Jedes Opfer von Gewalt ist eines zu viel. Als Stadt leisten wir deshalb mit einer starken sozialen Infrastruktur, mit Gewaltprävention und Opferschutz und nicht zuletzt mit der öffentlichen Präsenz von Ordnungspolizistinnen und Ordnungspolizisten, aber auch Sozialarbeitern unseren Beitrag zur Sicherheit“, sagt Spies.

Die Polizei hat bereits vor wenigen Wochen – auch verdeckt – ihre Präsenz in der Innenstadt erhöht (die OP berichtete).Besonders kontrolliert werde laut Stadtverwaltung nun in Gaststätten und Geschäften auch der Jugendschutz, da sich vermehrt Jugendliche und junge Erwachsene in Innen- und Nordstadt aufhalten.

Ordnungsamt, Jugendamt und Polizei greifen nach Angaben der Stadtverwaltung auf ihre seit 2008 erfolgreich funktionierende und aktive Kooperation zurück. Unterdessen arbeitet die Stadt auch an der Beseitigung von „Angsträumen“, speziell was die Beleuchtung von Wegen und Unterführungen – etwa dem Jägertunnel, vor dem eine junge Frau angegriffen wurde – angeht.

von Björn Wisker

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