Marburg. Die erste Presseveröffentlichung mit dem Aufruf an die Opfer, sich zu melden verlief erfolgreich. Die Polizei sucht allerdings noch weitere Geschädigte. Die Polizei hatte in der Marburger Innenstadt zunächst zwei Frauen und später auch noch ihre Begleiter festgenommen. Alle vier stammten aus dem Ruhrpott und waren im Auto unterwegs. Die Vermutung, dass die Verdächtigen noch an anderen Orten auf Spendensuche gegangen waren, erwies sich als richtig. Mittlerweile meldeten sich diverse Opfer, die den Frauen am 26. und 27. Januar in der Wettergasse in Marburg, in Gladenbach (Zum Spritzenplatz) und in Niederweimar auf dem Parkplatz eines Lebensmitteldiscounters auf den Leim gegangen waren.
Demnach ging hauptsächlich eine junge schwarzhaarige Frau, Anfang zwanzig, auf die Leute zu. Sie sprach nicht, sondern gestikulierte wild und hielt den Geschädigten kurzerhand die für sich sprechende Spendenliste mit den Symbolen vor. Die Polizei stellte bei den Ermittlungen auch die Spendenlisten und Bargeld sicher. Da bislang nicht alle Summen an die Spender zurückgeflossen sind, geht die Polizei von weiteren Opfern aus, die sich bislang nicht meldeten.
Die Polizei bittet diese getäuschten Männer und Frauen, sich unter Telefon 06421/4060 zu melden.
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