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Politischer Streit um die Aufklärungsarbeit

Veruntreuung Politischer Streit um die Aufklärungsarbeit

Nun gibt es politischen Streit um die Aufklärung der Veruntreuung: Die SPD wirft der CDU vor, sie habe Angst vor Enthüllungen, die den Ex-OB Möller „an die Spitze der Kette“ stellen könnten.

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Der Akteneinsichtsausschuss tagte am Mittwoch im Sitzungssaal Hohe Kante.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Der Akteneinsichtsausschuss zum Veruntreuungsfall wird vor der Wahl zum Politikum und damit zum Wahlkampfthema: Die SPD wirft der CDU vor, sie stehle sich aus der Verantwortung. Die CDU hatte den Akteneinsichtsausschuss beantragt, FDP und MBL schlossen sich der Forderung nach parlamentarischer Aufklärung an. In der Stadtverordnetenversammlung stimmten dann alle Fraktionen der Gründung eines Einsichtsausschusses zu. Bis Mittwoch dachte die SPD, der Ausschuss wird wie der Haupt- und Finanzausschuss von Roger Pfalz (CDU) geleitet. Der lehnte zur Empörung der SPD die Führung aber ebenso ab wie Philipp Stompfe (CDU). Zu ihrer eigenen Verwunderung wurde schließlich Marianne Wölk (SPD) zur Vorsitzenden gewählt. Die CDU wolle gar nicht wissen, wie der Beamte 1,6 Millionen Euro veruntreuen konnte, sondern nur den amtierenden OB Egon Vaupel (SPD) beschädigen, meint SPD-Parteichef Steffen Rink. Die CDU habe den Vorsitz abgelehnt, um sich aus der Verantwortung zu stehlen, so Rink. Die CDU weist die Vorwürfe zurück. „Es gehört zur Aufgabe der Opposition kritische Fragen zu stellen und nicht einen Akteneinsichtsausschuss zu leiten“, erklärte Stompfe.

von Anna Ntemiris

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Veruntreuung in Marburg

Großes öffentliches Interesse herrschte am Mittwoch im Akteneinsichtsausschuss zur Aufklärung der Veruntreuung von 1,6 Millionen Euro.

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