Navigation:
Ticket-Shop Anzeigen- und Abo-Service

Internationale Sommeruniversität

Politische Themen kulturübergreifend diskutiert

Vier Wochen, mehr als 60 Studierende aus 20 Ländern und eine Universität: Das sind die Kenndaten der 18. Internationalen Sommeruniversität (ISU) an der Philipps-Universität Marburg.
Für die meisten der über 60 internationalen Studierenden war die ISU in Marburg die erste Gelegenheit, Deutschland und Europa kennenzulernen. Die Exkursion in die Europastadt Straßburg mit ­Besuch des europäischen Parlaments war ein Höhepunkt.Foto: ISU Marburg

Für die meisten der über 60 internationalen Studierenden war die ISU in Marburg die erste Gelegenheit, Deutschland und Europa kennenzulernen. Die Exkursion in die Europastadt Straßburg mit ­Besuch des europäischen Parlaments war ein Höhepunkt.

© ISU Marburg

Marburg. In diesem Jahr stand die ISU unter dem Motto: „Business, Politics, and Conflicts in a Changing World“, teilt Matthias Fejes von der Uni-Pressestelle mit. Am Freitag feierte die ISU ihren Abschluss.

Neben Fachseminaren auf Deutsch und Englisch sowie Deutschkursen, themenbezogenen Rahmenveranstaltungen und Exkursionen, unter anderem nach Straßburg, waren es vor allem die vielen Gespräche und Erfahrungen, die bei den internationalen Teilnehmenden aus Ländern wie Ägypten, Südkorea, Syrien, Palästina, Vietnam, USA oder Brasilien nachwirken werden.

Cornelia Janus vom Dezernat für Internationale Angelegenheiten der Philipps-Universität, das die ISU jährlich organisiert, dankte Privatdozent (PD) Dr. Johannes Becker (Zentrum für Konfliktforschung) und Dr. Leslie Tramontini (Centrum für Nah- und Mitteloststudien) für die wissenschaftliche Gestaltung des Programms.

„Wir könnten viel organisieren, aber was wäre das Programm ohne seine Inhalte? Mit den von uns gewählten Schwerpunkten auf gesellschaftliche Veränderungsprozesse im Mittleren Osten und Europa werden uns die wichtigen und aktuellen politischen Themen und Fragen nicht ausgehen“, sagte Janus.

Miteinander reden und leben

Fester Bestandteil des Programms war der Besuch der muslimischen und jüdischen Gemeinde, deren Vorsitzende der ISU sehr freundschaftlich verbunden sind. Für die muslimische Gemeinde sprach Dr. Hamdi Elfarra bei der ISU-Eröffnung bewegende Worte: „Vergesst für diese vier Wochen all die Nachrichten, die täglich auf uns einstürmen. Aber redet miteinander und lehrt uns, wie wir die Herausforderungen der Gegenwart meistern und die Zukunft gemeinsam gestalten können“, appellierte er an die jungen Menschen aus aller Welt.

Teilnehmerin Crystal aus den USA stimmen ihre ISU-Erfahrungen positiv: „Wenn das Miteinander hier so gut funktioniert, warum nicht auch anderswo“, sagte die US-Amerikanerin.

Miteinander reden und leben, das sei auch für Amnon Orbach, den Vorsitzenden der jüdischen Gemeinde, eine wichtige Aufgabe: „Lasst uns heute Abend als Freunde hier zusammen sitzen“, zitierte er anlässlich eines ISU-Besuches einen Sinnspruch aus dem Alten Testament. In Marburg werde das Miteinander der Religionen und Kulturen sehr vorbildlich gelebt, sagte Orbach weiter. Deutsch lernen, Menschen aus anderen Ländern begegnen und mit ihnen über den Mittleren Osten und Europa diskutieren - auch das motiviert viele Studierende, den Sommer an der Philipps Universität zu verbringen: „Ich lerne und entdecke gerne Neues und ich möchte mehr über die Welt erfahren”, sagte Thi aus Vietnam.

Für Sanem aus der Türkei waren es gerade die politischen Themen, die für ihren Aufenthalt in Marburg prägend waren: „Die Inhalte der ISU sind in unserer heutigen Welt wichtig: IS, der Israel-Palästina Konflikt, Flüchtlinge und Migration. Ich wollte mich mit aktuellen Fragen auseinandersetzen, aber auch wissen, was andere Menschen darüber denken, aus welcher Perspektive sie diese Themen betrachten.“ Das sah auch Dorothee aus Deutschland so: „Vorurteile hinterfragen, Dinge aus einem anderen Blickwinkel betrachten und sich mit Menschen aus anderen Ländern und Kulturen austauschen, die sich ohne die ISU nicht kennengelernt hätten: Das sind die individuellen und gesellschaftlichen Chancen dieses Programms.“

An der Philipps-Universität Marburg mit ihrer interdisziplinären und internationalen Ausrichtung sind dafür beste Bedingungen gegeben.


Nächster Artikel
Nächster Artikel
Vorheriger Artikel
Voriger Artikel

Anzeige




Jubiläum




Wünsche




Terra-Tech




Lokschuppen-Sanierung

Lokschuppen-Sanierung: Sollten Marburger über die Umsetzung eingereichter Projektangebote abstimmen dürfen?

Sport-Tabellen




Spielerkader




zur Galerie

Fußballfotos vom Wochenende

Sonderveröffentlichungen




Spielplatz-Serie




LWL-Shop




Mit der OP durch das Gartenjahr




Blende 2016




Heimatprämie sichern!




Instagram

Meistgelesene Artikel

Schüler lesen die OP




Kommentare




OP kostenlos lesen




Der Online-Shop der OP




Städtewetter
Ihre Stadt/Ihr Ort
Tagestemperatur
°
Tiefsttemperatur
°
Regenprognose
%
Windstärke
km/h
Pollenflug
Ihre Wettervorschau
zur Galerie

Willkommen im Leben:

Die Transfers im Landkreis




Die OP-Serien

Mmmm, wie das duftet! Das Rezept für diesen saftigen Stollen finden Sie unten im Text. Foto: Hartmut Berge Besser Esser

Christstollen: Ein Gebäck fürs ganze Jahr

Als die OP Mike Schmidt in der Backstube besucht, riecht es nach Rosinen und Mandeln. Der 39-Jährige macht das, was seine Vorfahren schon vor rund 180 Jahren in der Vorweihnachtszeit praktizierten: Er backt Stollen. mehrKostenpflichtiger Inhalt

In 12 Schritten zum perfekten ChriststollenGalerie   



90 regionale Rezepte: Das Besser-Esser-Buch


Das Besser Esser Buch mit 70 regionalen Rezepten.

Die Grill-App der Oberhessischen Presse


Rostkost: Rezepte und Grilltechnik




  • Sie befinden sich hier: Internationale Sommeruniversität – Politische Themen kulturübergreifend diskutiert – op-marburg.de