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Politiker wollen Auswertung

Verkehr Politiker wollen Auswertung

Ein unbefristetes Festhalten am Nordstadt-Verkehrsversuch soll nach dem Willen von Oppositionspolitikern verhindert werden.

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OB zur Nordstadt: „Es geht um mehr als die Frage, wie viele Autos abbiegen.“ Foto: Björn Wisker

Marburg. Derzeit schmieden mehrere Stadtverordnete von CDU und FDP nach OP-Informationen den Plan, grundsätzliche Änderungen an der seit mehr als einem Jahr geltenden Reform vorzunehmen. Die Liberalen haben deshalb im Bauaus­schuss ihren Antrag auf eine Rückkehr zur Alt-Regelung, der zu Wochenbeginn vom Verkehrsausschuss abgelehnt wurde, auf Februar verschoben.

Bis dahin soll ein gemeinsamer Antrag mit den Konservativen in das parlamentarische Verfahren eingebracht werden, der aber in seiner Grundausrichtung - einem Aus für die aktuelle Regelung in Bahnhof- und Robert-Koch-Straße - nicht verändert wäre. Ziel der CDU ist es wohl, den Bahnhofsvorplatz von einer Rückabwicklung auszunehmen (was auch nicht Teil des aktuellen FDP-Antrags ist) - und eine Teilöffnung für Autofahrer anzustreben sowie den Verkehrsversuch nicht ohne offizielle Auswertung unbefristet weiterlaufen zu lassen. Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies (SPD) kündigte zuletzt an, Bewertungen nicht vor Eröffnung der Universitätsbibliothek und Start des Campus Firmanei (also nicht vor Frühjahr 2018) vorzunehmen - ursprünglich war eine Auswertung der Verkehrsreform für Sommer, dann für Herbst 2016 angekündigt. Spies warnt indes davor, die drohenden Verkehrsveränderungen, bedingt durch das erhöhte Studentenaufkommen in der Nordstadt, zu unterschätzen. „Ab Herbst wird man das ebenso sehen wie die positiven Effekte der Regelung. Es geht um mehr als die Frage, wie viele Autos von der Bahnhof- in die Robert-Koch-Straße abbiegen“, sagt er.

von Björn Wisker

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