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Politik will Wohnungsboom im Süden

Ausschüsse tage Politik will Wohnungsboom im Süden

Die parlamentarische Sommerpause ist beendet, heute beginnt die Arbeit der Kommunalpolitiker in den Fachausschüssen. Zur Abstimmung stehen mehrere kontrovers diskutierte Themen.

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Akten wälzen, Anträge abstimmen: Die parlamentarische Sommerpause ist vorbei, die Gremien tagen wieder.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Der mögliche Bau einer Straßenbahn von der Kernstadt auf die Lahnberge ist der zentrale Tagesordnungspunkt der Sitzung des Verkehrsausschusses. Das Planungsbüro IGDB wird dem Gremium am Dienstag ein Konzept vorstellen, auf welcher Route eine „Uni-Tram“ verlaufen könnte, welche Umbauten in der Universitätsstadt nötig wären und mit welchen Kosten zu rechnen ist. Beginnen wird die öffentliche Präsentation um 18 Uhr im Stadtverordnetensitzungssaal (Barfüßerstraße 50).

Wie die OP bereits im Juni berichtete, bejaht IGDB die Frage nach der prinzipiellen Sinnhaftigkeit einer Straßenbahn. Der Bedarf für das Verkehrsmittel sei in Marburg tatsächlich vorhanden. Allein an der Halte-stelle Hölderlinstraße sitzen demnach täglich rund 8000 Menschen in einem Bus der Linie 7 oder der Linie 9 von und zu den Lahnbergen, insgesamt pendeln mehr als 10000 Menschen täglich dorthin.

Die Mitglieder des Bauausschusses werden sich unter anderem der Wohnungsversorgung widmen. Neben einer Erhöhung der Sozialwohnungsquote auf 30 Prozent, wie die Linken es fordern, wird es um den Vorschlag von SPD und BfM gehen, einen „Masterplan für Wohnungsbau in Marburgs Süden“ zu entwickeln.

Ziel der Zählgemeinschaft ist es, für das Gebiet zwischen Konrad-­Adenauer-Brücke, Gisselberger Straße, Südspange im Süden und Cappeler Straße eine „großflächige Neuentwicklung für Wohnraum von sozial gebundenem und frei finanziertem Wohnraum zu schaffen“. Dieses Gebiet weise einerseits eine gute Anbindung und Infrastruktur auf, sei andererseits aber „in vielerlei Hinsicht ein Unort“, der ohnehin einer städteplanerischen Überarbeitung und Aufbesserung bedürfe.

Sporthallenbau ist Thema

Einer der Schwerpunkte der Septembersitzung des Sozialausschusses liegt ebenfalls auf Wohnungs- und Mietpreis-themen. Am Mittwoch ab 17 Uhr (Sitzungssaal Hohe Kante, Barfüßerstraße 50) geht es außerdem um die Erarbeitung eines Konzepts zur Bürgerbeteiligung - eine Vorlage, die der Magistrat verabschiedet wissen will, um eine dementsprechende konkrete Satzung erarbeiten zu können.

Der weiterhin ausstehende Sporthallenbau an der Elisabethschule wird im zuständigen Ausschuss für Schule, Kultur, Sport und Bäder am Donnerstag (ab 17 Uhr, Sitzungssaal Hohe Kante, Barfüßerstraße 50) behandelt.

von Björn Wisker

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