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Politik schaltet sich ein

Fall Aimee Politik schaltet sich ein

Die Weigerung der US-Behörden, die Elnhäuserin Aimee Valentina Schneider ins Land einreisen zu lassen, beschäftigt nun auch die Bundespolitik.

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Reisende bei der Ankunft kontrolliert.

Quelle: Justin Lane

Marburg. „Die Amerikaner sollen diese Sache erklären, herausfinden, was da schiefgelaufen ist“, sagt Sören Bartol, SPD-Bundestagsabgeordneter. Er werde die US-Botschaft in Berlin mit dem Vorfall konfrontieren. „Wie schon beim Ausspähen des Kanzlerhandys gilt, dass es unter Freunden Grenzen im Umgang miteinander gibt“, sagt Bartol.

Wichtig sei vor allem, dass für die 19-Jährige  – die ein gültiges Visum besaß – keine weiteren Konsequenzen aus der Einreiseverweigerung entstehen. Denn bei Visa- oder sogenannten Esta-Anträgen muss vom Reisenden im Vorfeld die Frage beantwortet werden, ob ihm jemals ein Visum oder die Einreise in die USA verweigert worden sei – bejaht der Betreffende das, sorgt das für eine Ablehnung. „Aus dieser bitteren Geschichte darf für sie nichts hängen bleiben, dafür kämpfe ich“, sagt Bartol. Zwar werde der Schock und die negative Erfahrung für die Elnhäuserin bestehen bleiben, jedoch könne „eine offizielle Entschuldigung ein bisschen was bewirken“. Viele OP-Leser beschäftigt der Vorfall in Philadelphia: „Das erinnert frappierend an einen Staat, der mit D begonnen hat und insgesamt nur drei Buchstaben hatte“, schreibt etwa Frank Bauerbach auf Facebook. „Paranoid“, ergänzt Sascha Jorge Maurice Hentze.

von Björn Wisker

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Foto: Das Porträt zeigt die Schülerin Aimee Valentina Schneider aus Marburg.

US-Behörden haben einer deutschen Schülerin die Einreise ins Land verweigert. Nachrichten der jungen Frau auf Facebook alarmierten die Heimatschützer. Sie schickten die Marburgerin deshalb direkt nach der Landung wieder nach Hause.

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