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Pfad erinnert an Emil von Behring

Erinnerung an Nobelpreisträger Pfad erinnert an Emil von Behring

Zur Erinnerung an den ersten Medizin-Nobelpreisträger Emil von Behring soll es in Marburg künftig einen Behring-Pfad geben.

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Die Vorhalle des Behring-Mausoleums war im Jahr 2001 aus Anlass der 100-Jahr-Feier der Nobelpreisverleihung kurzzeitig für die Öffentlichkeit einsehbar.

Quelle: Archivbild

Marburg. Der Marburger Wissenschaftler und Firmengründer Emil von Behring (1854 bis 1917) war durch sein Wirken als Direktor des Hygiene-Instituts an der Universität Marburg und als Firmengründer des pharmazeutischen Großunternehmens Behringwerke Anfang des 20. Jahrhunderts in Marburg sehr einflussreich.

Für die Entwicklung der ersten wirksamen Heilseren gegen Diphtherie und Wundstarrkrampf erhielt er 1901 den Medizin-Nobelpreis. An sein Wirken in der Universitätsstadt Marburg soll ab Sommer 2012 ein Pfad erinnern, der die wichtigsten Wirkungsstätten Behrings miteinander verbindet.

Dies kündigte der Marburger Oberbürgermeister Egon Vaupel (SPD) am Donnerstag bei einer Pressekonferenz im Marburger Rathaus an. Vaupel erläuterte, dass der Magistrat an diesem Montag seiner dementsprechenden Vorlage zugestimmt habe. Der Plan gehe zurück auf einen Vorschlags des Marburger Medizin-Professors Michael Lohoff, betonte Vaupel.

Der Rundweg durch Marburg auf den Spuren des Wissenschaftlers wird die neun wichtigsten Wirkungsstätten Behrings miteinander verbinden. Ein Gang auf diesem Weg würde zusammen mit kurzen Erläuterungen an den einzelnen Stationen rund drei Stunden dauern, erläuterte Karin Stichnothe-Botschafter, Mitarbeiterin im Marburger Kulturamt.

Sie kümmert sich bereits seit der großen Gedenkausstellung im Jahr 2001 um eine bessere Würdigung für Emil von Behring. Bereits jetzt werden in Zusammenarbeit mit der „Marburg Tourismus und Marketing Gesellschaft“ dementsprechende Führungen auf den Spuren des weltberühmten Forschers angeboten.

von Manfred Hitzeroth

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