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Peter Reckling bleibt Ortsvorsteher

Sitzung des Ortsbeirats Peter Reckling bleibt Ortsvorsteher

20 interessierte Bürger aus Dagobertshausen nahmen an der ­konstituierenden Sitzung des Ortsbeirates teil.

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Im ehemaligen Dagobertshäuser Altenheim sollen minderjährige Flüchtlinge untergebracht ­werden.

Quelle: Thorsten Richter

Dagobertshausen. Peter Reckling wurde als Ortsvorsteher wiedergewählt. Neuer Stellvertreter sowie Schriftführer ist Rolf Justi. Zudem gehört Ursula Schroeder dem Ortsbeirat an (die OP berichtete). Die komplette Wahl erfolgte einstimmig.

Nicht mehr angetreten war nach 27 Jahren als stellvertretender Ortsvorsteher Friedrich-Karl (Carlo) Schroeder. Seit 1989 wirkte Schroeder ohne Unterbrechung als Stellvertreter im Ortsbeirat. Reckling betonte, Schroeder habe sich immer für die Belange der Bürger in Dagobertshausen eingesetzt und überreichte ihm unter kräftigem Beifall der Besucher im ­Namen des Ortsbeirates einen Büchergutschein.

Reckling berichtete anschließend, dass das ehemalige Altenheim mit dem Elisabethverein einen neuen Besitzer habe. Zurzeit werden noch Renovierungsarbeiten durchgeführt. Demnächst könne dann die bereits bestehende Gruppe von zwölf minderjährigen Jugendlichen nach Dagobertshausen ziehen. Die Jugendlichen sollen von Erziehern und Betreuern begleitet werden. Vorgesehen ist eine zweite Gruppe mit Jugendlichen. Ob Bedarf besteht, ist aber noch nicht klar, so Reckling. Die Aufnahmekapazität im Altenheim war für 24 Personen ausgelegt.

Platz für 30 Flüchtlinge

Aus dem Publikum kam die Frage an den Ortsbeirat (OB), wie viele Flüchtlinge im Hause Schneider untergebracht werden. Dazu konnte der OB keine Stellung nehmen, da er nicht informiert war. Der OB wird sich aber mit der Stadt Marburg in Verbindung setzen, um zu klären wann und wie viele Flüchtlinge dort einziehen.

Zudem soll die Kapazitätsgrenze geklärt werden. Bei der letzten Sitzung hatte der OB den Beschluss gefasst, dass nicht mehr als 30 Personen in Dagobertshausen untergebracht werden können. Einig waren sich die Bürger, dass für Dagobertshausen eher eine Familie geeignet wäre, anstatt junge Männer aufzunehmen. Falls die Möglichkeit besteht, so der Wunsch der Bürger, soll der OB Einfluss auf die Auswahl der Flüchtlinge – Familie oder ledige junge Männer – nehmen, das sicherte Reckling den Anwesenden auch zu.

Reckling berichtete, dass bei Mengels Flüchtlinge wohnen und „es ist sehr angenehm, wenn man dort vorbeigeht, grüßen sie immer und sind sehr freundlich“. Der Beschluss des Gremiums, der an die Stadt Marburg geht, werde auf der Internetseite veröffentlicht.

Ärger über Falschparker

Ein weiterer Tagesordnungspunkt war die Straßenverkehrsregelung im Dorf während der Großveranstaltungen. Mittlerweile wurden an den Engpässen Halte- und Parkverbotsschilder aufgestellt. Verärgert sind aber einige Anwohner, die jetzt nicht mehr vor der eigenen Türe parken beziehungsweise halten dürfen.

Beim Frühlingsfest wurde auf die neue Halte- und Parkverbotszone geachtet, aber leider nicht an Ostern, berichteten einige Besucher, denn da habe sich keiner an das Halteverbot gehalten. Deshalb wird sich der OB noch mal mit der Straßenverkehrsbehörde in Verbindung setzen und auch klären, ob die bereits installierten Schilder eventuell versetzt werden können. Wichtig sei es, Probleme im Ort dem OB mitzuteilen, betonte Justi.

Informationen des OB werden in den beiden Aushängekästen veröffentlicht, sowie im Internet unter www.marburg.de, wo die Stadtteile aufgelistet sind, und über Schreiben an die Bürger.

von Ingrid Lang

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