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Patientenbetrieb ab 2015 möglich

Partikeltherapieanlage Patientenbetrieb ab 2015 möglich

Kurz vor Ablauf der vom Land Hessen gesetzten Frist bestätigte der Rhön-Konzern am Mittwoch, dass die Inbetriebnahme der Marburger Partikeltherapie Mitte 2015 realisiert werden soll.

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Rhön-Vorstandschef Dr. Martin Siebert verkündete am Mittwoch in Frankfurt die Inbetriebnahme der Partikeltherapie in Marburg im Jahr 2015.

Quelle: Anna Ntemiris

Marburg. Die Rhön Klinikum-AG will ab Mitte 2015 gemeinsam mit dem Uni-Klinikum Heidelberg die rund 100 Millionen Euro teure Marburger Partikeltherapieanlage für die Behandlung von Krebspatienten zum Laufen bringen. Betreiber wird die Marburger-Ionenstrahl-Therapiezentrum GmbH (MIT GmbH) sein, die Rhön gemeinsam mit der Klinik Heidelberg gegründet habe, sagte Vorstandschef Dr. Martin Siebert am Mittwoch in Frankfurt während der Bilanz-Pressekonferenz des Konzerns. Ein Vertrag sei zwar fertig, aber noch nicht notariell beurkundet. „Wir versuchen mit Nachdruck, das Projekt zum Laufen zu bringen“, erklärte Siebert.

Die Heidelberger Klinik wird zu 75 Prozent an der MIT beteiligt sein und die medizinische Verantwortung für das Projekt haben. Die neue Gesellschaft MIT kauft die Medizin-Anlage von Siemens, die weiterhin für die Wartung zuständig sein wird. „Mit dieser Einigung ist ein Signal für die innovative Krebsbehandlung in Deutschland gesetzt worden“, erklärte Professor Guido Adler, Ärztlicher Direktor der Heidelberger Klinik.

Regierungspräsident Dr. Lars Witteck sprach von einem „Glücksfall für, für den Medizin- und Gesundheitsstandort Mittelhessen und für die hiesige Bevölkerung.“

Nach dem Bekenntnis von Rhön zur Partikeltherapie werde das Land auf seine angedrohte Klage verzichten, teilte Wissenschaftsminister Boris Rhein (CDU) mit.

von Anna Ntemiris

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