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Parlamentn mahnt Konsens mit Wehr an

Stadtparlament Parlamentn mahnt Konsens mit Wehr an

Die Stellungnahme des Marburger Stadtparlaments zum umstrittenen Thema der Feuerwehr-Dienstwohnungen an der Hauptfeuerwache (die OP berichtete) fiel nach der Änderung eines Antrags der „Marburger Linken“ einstimmig aus.

Marburg. Dem von Rot-Grün formulierten neuen Beschlussvorschlag konnten entgegen der Abstimmung im Haupt- und Finanzausschuss im Parlament am Freitag nun auch die Abgeordneten von SPD und Grünen zustimmen. Zu dem einstimmigen Beschluss kam es ohne neuerliche Aussprache.

„Der Magistrat wird aufgefordert, Nutzungsänderungen der sogenannten Dienstwohnungen für Feuerwehreinsatzkräfte auf der Liegenschaft der Hauptfeuerwache Marburg-Mitte nur im Konsens mit den betroffenen Feuerwehren umzusetzen“, heißt es in der Neufassung des Antrags. Mit der alten Vorlage wäre der Magistrat aufgefordert worden, die Dienstwohnungen zu erhalten. Bereits in der Sitzung des Hauptausschuss am vergangenen Dienstag hatte Oberbürgermeister Egon Vaupel (SPD) betont, dass er eine Lösung für den Konflikt nur im Einvernehmen mit der Feuerwehr treffen wolle. Der Magistrat will voraussichtlich drei der vier Wohnungen umnutzen - und daraus vor allem Büroräume für die Ordnungspolizei gestalten, die sich dann in unmittelbarer Nähe des sommerlichen Gewaltbrennpunkts „Marburg Mitte“ befinden. Demgegenüber verweisen Sprecher der Feuerwehr wie Dirk Bamberger, Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Marburg-Mitte, dass der Wegfall der Wohnungen die Ausrückzeiten verlängern könnte (siehe auch obenstehender Bericht über die Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Marburg-Mitte).von Manfred Hitzeroth

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