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Parlament unterstützt Busfahrer-Forderung

Tarifkampf Parlament unterstützt Busfahrer-Forderung

Die Stadtverordnetenversammlung solidarisiert sich mit den Forderungen der Beschäftigten der Marburger Verkehrsgesellschaft (MVG) für höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen.

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Linken-Fraktionschef Jan Schalauske initiierte eine Solidaritätserklärung mit den Busfahrern.

Quelle: Nadine Weigel

Marburg. Das beschloss das Parlament am Freitagabend auf Antrag der Marburger Linken mit Stimmen von Linken, Grünen und SPD.

„Wir können so den Busfahrern unsere Dankbarkeit deutlich machen“, sagte Linken-Fraktionsvorsitzender Jan Schalauske. Die Beschäftigen erfüllten eine verantwortungsvolle Aufgabe, aber bei einem Stundenlohn von in Marburg 12,50 Euro sei Altersarmut vorprogrammiert. Keine Unterstützung durch die Stadtverordnetenversammlung fand die weitergehende Forderung der Marburger Linken, die Beschäftigten der MVG sollten vom Tarifvertrag des Landesverbands Hessische Omnisbusunternehmen (LHO) in den (besser dotierten) Tarifvertrag Nahverkehr des Öffentlichen Diensts wechseln. Durch die höheren Kosten von etwa einer Million Euro würden die 180 Arbeitsplätze bei der MVG gefährdet.

Die Gewerkschaft Verdi und der LHO befinden sich nach zweiwöchigem Streik der Busfahrer derzeit in der Schlichtung.

von Till Conrad

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