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Parlament: Mehrheit für Wirtschaftsplan

Marburger Altenhilfe Parlament: Mehrheit für Wirtschaftsplan

Die Zukunft der städtischen Altenhilfe war am Freitag erneut Anlass für eine kleine Debatte im Marburger Stadtparlament.

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Die städtische Altenhilfe war Thema im Marburger Stadtparlament.

Quelle: Jens Kalaene

Marburg. Anlass war die Präsentation des Wirtschafts- und Finanzplans 2015 der Marburger Altenhilfe St. Jakob GmbH. Dafür bat Sozialdezernent OB Egon Vaupel (SPD) das Parlament um die Zustimmung. Bis auf die Abgeordneten der „Marburger Linken“ stimmten am Ende der Debatte alle anderen Fraktionen zu.

In der schriftlichen Erläuterung des Wirtschafts- und Finanzplans hatte Jörg Kempf, Geschäftsführer der Altenhilfe GmbH, die wirtschaftlichen Risiken für dieses Jahr genau benannt. So führe die Entscheidung des Aufsichtsrats, die Platzzahl im Altenzentrum in der Sudentenstraße bis Ende 2014 auf 80 Plätze zu reduzieren, wohl im Geschäftsjahr 2015 zu einem negativen Deckungsbeitrag. Und bei noch weniger als 80 Altenheimplätzen sei ein finanzieller Engpass zu befürchten, so Kempf.

Severin: Stiftung steht stabil

Auch der wachsende bauliche und technische Investitionsstau stelle ein großes Risiko dar. Roger Pfalz (CDU) sagte in der Debatte anknüpfend an die Mahnungen von Kempf, dass die Wirtschaftlichkeit der Stiftung St. Jakob auch künftig nicht vernachlässigt werden sollte. Es sei aber zu begrüßen, dass der Wirtschaftsplan derzeit mit einer „schönen, schwarzen Null“ abschließe.

Uli Severin (SPD) sagte, dass auf die Risiken hingewiesen worden sei, als es noch nicht das neue städtische Zukunfts-Konzept für die Stiftung St. Jakob mit einer Sanierung des Hauses am Richtsberg und der stärkeren Zukunfts-Fokussierung auf ambulante Altenhilfe gegeben habe. „Wir gehen davon aus, dass die Stiftung auch in den nächsten Jahren wirtschaftlich stabil aufgestellt sein wird“, sagte Severin.

Oberbürgemeister Egon Vaupel (SPD) freute sich darüber, dass nun auch die CDU als größte Oppositionspartei trotz anfänglicher Bedenken dem Wirtschaftsplan zustimme. Froh stimme ihn auch, dass die Altenhilfe-Gesellschaft trotz der vielen Veränderungen in den vergangenen drei Jahren noch mit einer „schwarzen Null“ abschließe.

von Manfred Hitzeroth

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