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Parkdeck an der Bibliothek in Planung

Campus Parkdeck an der Bibliothek in Planung

Wie verläuft die Uni-Entwicklung in der Innenstadt und auf den Lahnbergen? Dies ist das Thema einer gemeinsamen Info-Veranstaltung von Stadt und Universität am Mittwoch, 13. November, im Uni-Hörsaalgebäude.

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Noch ist der Parkplatz an der Uni-Bibliothek eine Freifläche. In Planung ist es, dass die Universität dort ein Parkdeck mit insgesamt drei Parkebenen errichtet. Foto: Thorsten Richter

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Der aktuelle Planungsstand für den Neubau der Uni-Bibliothek soll unter anderem auf der Info-Veranstaltung der Philipps-Universität und der Stadt Marburg vorgestellt werden. So geht es beispielsweise darum, dass das Gebäude kürzer wird als ursprünglich vorgesehen, erläutert die Marburger Uni-Präsidentin Professorin Katharina Krause. Wie die neue Bibliothek aussehen soll, wird beim Info-Abend im Hörsaal 0070 im Erdgeschoss des Uni-Hörsaalgebäudes visualisiert werden.

Ein weiterer Tagesordnungspunkt ist das Thema Parkdeck an der derzeitigen Uni-Bibliothek. Diese befindet sich zwar knapp einen Kilometer vom neuen Standort entfernt.

Nichtsdestotrotz soll dort die Parkfläche für die neue Uni-Bibliothek vorgehalten werden (die OP berichtete). Zu diesem Zweck soll der bisherige UB-Parkplatz erweitert und zu einem Parkdeck mit insgesamt drei Ebenen umgebaut werden. Insgesamt sollen dadurch rund 1000 Parkplätze zur Verfügung stehen.

Uni-Präsidentin hofft auf Zuschüsse

Im Landesprogramm „Heureka“, mit dem die Marburger Campus-Pläne bis 2020 mit 440 Millionen Euro gefördert werden, stehen für den Parkdeck-Bau keine Finanzen zur Verfügung. Die Uni-Präsidentin hofft jedoch darauf, dass sie die Landesregierung von der Notwendigkeit der Finanzierung eines solchen Vorhabens überzeugen kann. Anfang 2017 wird die neue Bibliothek der Hochschule am Alten Botanischen Garten nach dem bisherigen Zeitplan bezugsfertig sein.

Das Parkdeck könnte aber schon eher hochgezogen sein, geht es nach dem Wunsch der Präsidentin. „Wir haben keinen Grund, mit der Errichtung des Parkdecks so lange zu warten, bis die Bibliothek steht“, sagte Krause im Gespräch mit der OP.

Ein weiterer Punkt auf der Tagesordnung beim Info-Abend am Mittwoch sind die Pläne für den Bau eines Studentenwohnheims an der Gutenbergstraße auf dem Parkplatz am früheren Arbeitsgericht. Zudem geht es um die Frage, ob es städtebauliche Ideen für die Nutzung des Areals hinter dem Psychologischen Institut Richtung Frankfurter Straße gibt, auf dem sich derzeit noch teilweise eine Parkfläche der Universität befindet.

Das Campusgelände wird autofreie Zone

Auch die Weiterentwicklung der Campuspläne auf den Lahnbergen wird bei der gemeinsamen Veranstaltung von Stadt und Universität zu einem Thema: Im kommenden Jahr werden dort der Chemie-Neubau sowie der Synmikro-Bau und das Zentrum für Tumor- und Immunbiologie fertiggestellt. Parallel stehen auch der Ausbau der Infrastruktur und die verbesserte Freiflächenplanung an.

Dahinter verbirgt sich einerseits die Verlegung von Versorgungsleitungen für die neuen Gebäude. Außerdem geht es darum, den Verlauf der Busstrecke durch das Gebiet rund um die Uni-Chemie festzulegen.

Die Strecke durch das Campusgelände soll verkehrsberuhigt werden, so dass dort nur noch Busse und Fahrräder fahren können. Zwar ist die von den „Grünen“ ins Spiel gebrachte Idee einer Seilbahn vom Lahntal auf die Lahnberge derzeit nur eine Zukunftsvision. Doch theoretisch gäbe es in dem weiträumigen Campusgelände noch genügend Platz für eine Seilbahn-Bergstation, sagte Krause auf Anfrage der OP.

  • Die Veranstaltung zur Uni-Entwicklung findet am Mittwoch, 13. November, von 19 Uhr bis 21 Uhr im Hörsaal 00/0070 im Uni-Hörsaalgebäude in der Biegenstraße 14 statt. Nach zwei einleitenden Grußworten von Bürgermeister Dr. Franz Kahle und Uni-Präsidentin Professorin Katharina Krause werden die einzelnen Themenkomplexe in Kurzvorträgen vorgestellt. Danach besteht die Gelegenheit zur öffentlichen Diskussion.

von Manfred Hitzeroth

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