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Ortsbeirat will Kunstrasenplatz

Schröck Ortsbeirat will Kunstrasenplatz

Am Freitagabend tagte der Ortsbeirat Schröck im Bürgerhaus.

Schröck. Auf der Tagesordnung standen das Feldwegebudget, die Haushaltsanmeldungen für 2012 sowie die Halfpipe. Ortsvorsteher Uwe Heuser (UBL) erklärte in seinem Bericht den anwesenden Ortsbeiratsmitgliedern, dass die Stadt Marburg ein Grundstück in der Nähe des Sportplatzes für Naturschutzzwecke erwerben und danach wieder verpachten wolle. Danach ging es um das Thema Feldwege-Budget. „Ich habe mich an den DBM mit der Frage gewandt, ob man die Arbeiten nicht in Eigenregie ausführen und lediglich die Materialien dort kaufen könne“, sagte Heuser. „Hierbei wurde mir jedoch letztendlich mitgeteilt, dass dies nicht möglich sei.“

Infolgedessen entschied sich der Ortsbeirat eine Liste der zu erneuernden Feldwege zu erstellen und listete hier unter anderem den Bergerweg gegenüber der Kläranlage, die Straße auf dem Rück sowie ein Feldweg hinter der Kläranlage. In diesem Zusammenhang erklärte die Ortslandwirtin, dass in den nächsten Wochen ein Infoabend für den im Rahmen der Dorferneuerung bereits seit Langem diskutierten Ringweg und einer Flurbereinigung stattfinden solle. Im Rahmen der Haushaltsanträge für das Jahr 2012 entschied sich der Ortsbeirat drei Radwege zu beantragen, nach Moischt, Kleinseelheim und Bauerbach. Nachdem man bereits seit vielen Jahren in den Haushaltsanmeldungen einen Kunstrasenplatz für den östlichen Marburger Stadtteil vergeblich gefordert hatte, entschied man sich dennoch, diesen erneut anzumelden. „Aufgrund der großen Anzahl an Mannschaften und der Tatsache, dass unsere Mannschaften in hohen Ligen spielen, sehe ich die Sache recht positiv“, hoffte Heuser. Im Vergleich zu den vergangenen Jahren entschied sich der Ortsbeirat dagegen, eine Straßenbeleuchtung für den Schwarzen Born zu beantragen.

„Nachdem ich von der Stadtjugendpflege gebeten wurde, mir ein Bild von der Halfpipe zu machen, musste ich feststellen, dass diese aufgrund mutwilliger Zerstörung nur noch aus Einzelteilen besteht“, zeigte sich Heuser enttäuscht. Die Stadt Marburg wolle diese daher abbauen. „Ein Basketballkorb wäre ein guter Ersatz“, schlug Christian Geske vor.

von Jan-Philipp Bodenbender

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