Die Mensa ist für viele Studierende ein Treffpunkt nicht nur zum Essen. Vor allem Erstsemester finden viele Ansprechpartner im Gebäude der Mensa, vom Info-Point bis zum AStA. Und zum Vorlesungsstart soll auch die neue Brücke fertig sein.
Marburg. Am Montag beginnen die Orientierungseinheiten (OE) für die mehr als 5.000 Studienanfänger. Die Oberhessische Presse bietet schon jetzt in ihrem Internetauftritt www.op-marburg.de/UNIversum Orientierung – und zwar nicht nur für Erstsemester.
Sie wollen sich einen Eindruck von der Schönheit der 16 Fachbereiche verschaffen? Der virtuelle Foto-Rundgang zeigt Impressionen von der ehrwürdigen Alten Universität bis zur architektonisch eher schlichten Philosophischen Fakultät. Natürlich gibt es von allen Fotos Links zu den Fachbereichen.
Studieren ist natürlich das Wichtigste für die Neu-Marburger. Aber nach dem Lernen will sich mancher auch entspannen. In der Rubrik „Freizeit für Studis“ gibt es Tipps vom Kino bis zum Theater, vom Sport bis zum Kneipenbesuch.
Außerdem gibt es Porträts von Lehrenden der Universität. Den Anfang macht die wichtigste Professorin der Philipps-Universität, Präsidentin Katharina Krause.
Dort erzählt sie zum Beispiel, warum sie Kunstgeschichte studierte. Natürlich hatte sie ein großes Interesse am Fach. Aber es gab auch andere Gründe: „Ich wollte auf keinen Fall an die Schule und auch nicht unterwegs der Versuchung erliegen, zu wechseln“, sagt die Präsidentin. Das Studium in den 80er Jahren sei sehr viel freier gewesen als heute, Studienordnungen gehörten nicht zur Pflichtlektüre. Diese Freiheit barg aber auch eine viel größere Freiheit zum Scheitern: „Man war viel mehr auf sich gestellt.“
Aber nicht nur Lehrende stehen im Mittelpunkt des „UNIversums“. In der Sparte „Zehn Dinge...“ werden in regelmäßigen Abständen kleine Schlaglichter auf Dinge geworfen, die Marburg besonders machen. Zu den „zehn Dingen, die man in Marburg tun sollte“ gehört natürlich der Besuch von Elisabethkirche und Landgrafenschloss. Zu den „zehn Dingen, die man lassen sollte“ gehört der Versuch, letzteres zu Fuß auf Stöckelschuhen zu erreichen.
Wer selbst Dinge berichten will, die Marburg besonders machen, kann an der wachsenden Liste im Internet ganz einfach mitwirken.
Und wer einfach einmal sehen will, was die Uni so alles zu bieten hat, der kann sich den Film zum „UNIversum“ ansehen. Spannend und kurzweilig gibt er Einblicke in Hörsäle, sportliche Wettkämpfe, Orientierungseinheiten und Spaß-Wettbewerbe.
Aber was wäre eine Uni-Rubrik ohne Studierende? Im neuen OP-Blog „Ersti allein zu Haus“ berichtet Barbara Slotta, die am Samstag ihre neue Bleibe in Marburg bezieht, von ihren Erfahrungen bei der Wohnungssuche, der Einschreibung, den ersten Seminaren und vielen anderen Dingen, die „Erstis“ in Marburg erleben. Die 20-jährige Bochumerin beginnt ein Studium der Vergleichenden Kultur- und Religionswissenschaft.
Als sie sich für Marburg entschied, war sie aber vergleichsweise weit von Hessen entfernt, beim Freiwilligen Friedensdienst in Nicaragua. Die Entscheidung hat sie nicht bereut. Denn im Vergleich zu Bochum ist Marburg erst einmal kuschelig. Wir verfolgen mit Ihnen, wie sie die nächste Zeit im Zentrum Hessens erlebt.
Wie die Leser ihre ersten Besuche im „UNIversum“ erlebt haben, haben einige über soziale Netzwerke kundgetan. Mrs MiMa schrieb zum Beispiel auf „Twitter“: „Ich finde die Studi-Rubrik UniVersum richtig, richtig toll! Riesen-Lob an alle Beteiligten!“
Und auch vielen Menschen, die bei „Facebook“ aktiv sind, gefällt die Rubrik. An einigen Stellen wird im „UNIversum“ noch heftig gebaut, andere sind schon recht umfangreich. Aber wie im richtigen Universum gilt auch hier: Es ist immer vieles in Bewegung.
von Gabriele Neumann
Die Uni interessiert Sie? Zur Facebook-Seite der OP-Rubrik UNIversum geht es hier.
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