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Opposition will erneut Vaupels Rücktritt

Veruntreuung in Marburg Opposition will erneut Vaupels Rücktritt

Der politische Schlagabtausch in der Folge der Veruntreuung durch einen Beamten in der Marburger Stadtverwaltung geht weiter. Eine erneute Rücktrittsforderung wies OB Egon Vaupel zurück.

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CDU-Fraktionsvorsitzender Philipp Stompfe (Zweiter von links) sowie die weiteren CDU-Mitglieder im Akteneinsichtsausschuss (von links: Hermann Heck, Karin Schaffner und Roger Pfalz) drängen auf den Rücktritt von Oberbürgermeister Egon Vaupel.

Quelle: Archivfoto

Marburg. Bereits zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage fordert Philipp Stompfe, Fraktionsvorsitzender der größten Oppositionspartei CDU, den Rücktritt von Rathauschef Egon Vaupel (SPD).

Stompfe fordert, dass Vaupel mit einem Rücktritt die persönlichen Konsequenzen daraus ziehen solle, dass in der Amtszeit des Oberbürgermeisters in der städtischen Beihilfestelle 1,1 Millionen Euro veruntreut worden seien.

Wenige Wochen vor der am 27. März zeitgleich mit den Kommunalwahlen stattfindenden Oberbürgermeisterwahl wies Vaupel die Rücktrittsforderung erneut zurück. Der Oberbürgermeister wies darauf hin, dass er sich aus seiner Sicht auf dem Wege der Aufklärung der Veruntreuung in der beihilfestelle nichts vorzuwerfen habe. „Deswegen werde ich mich am 27. März dem Votum der Wähler stellen“.

Unterdessen ging die politische Aufarbeitung des Griffs in die Stadtkasse am Mittwochabend weiter. Der Akteneinsichtsausschuss tagte erneut, zum ersten Mal nicht mehr unter dem Vorsitz der wegen der CDU-Kritik zurückgetretenen Vorsitzenden Marianne Wölk (SPD).

von Manfred Hitzeroth

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