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Opposition fordert Vaupels Rücktritt

Marburgs Oberbürgermeister Opposition fordert Vaupels Rücktritt

Egon Vaupel übernimmt als Marburgs Oberbürgermeister die Verantwortung für den Veruntreuungsfall in der Stadtverwaltung. Vertreter der Opposition fordern nun, er müsse seinen Hut nehmen.

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Marburg. Im Fall der Veruntreuung von mehr als 1,6 Millionen Euro durch einen Beamten der Marburger Stadtverwaltung hat Oberbürgermeister Egon Vaupel (SPD) am Donnerstag erklärt, die politische Verantwortung zu übernehmen. Und zwar für die Zeit seit seinem Amtsantritt 2005 bis zum Abschluss der Überprüfung der Abläufe in der Beihilfestelle im Juni 2010.

Sofortige Konsequenzen schloss Vaupel gegenüber der OP aus. „Ich stelle mich Ende März dem Votum der Wähler“, sagte er. Er stehe dazu, dass er seit seinem Amtsantritt im Juli 2005 dreieinhalb Jahre gebraucht habe, bis er die Organisation der Beihilfe-Bearbeitung überprüfen ließ. Die Vertreter der im Stadtparlament vertretenen Fraktionen reagierten auf die Mitteilung Vaupels unterschiedlich. CDU und MBL forderten als logische Konsequenz Vaupels sofortigen Rücktritt. Grüne und FDP sahen dafür keine Veranlassung. Der SPD-Fraktionsvorsitzende Matthias Acker wollte sich kurzfristig nicht zu der Mitteilung Vaupels äußern.

Mehr lesen Sie am Freitag in der gedruckten OP.

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Oberbürgermeister Egon Vaupel (SPD) übernimmt politische Verantwortung für die Veruntreuung seit seiner Amtszeit. Rücktrittsforderungen lehnt er aber ab. Stattdessen schließt er Konsequenzen für Beamte nicht aus.

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