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Opfer ist "weitestgehend stabil"

Messerstecherei Opfer ist "weitestgehend stabil"

Der 40-Jährige, der am Montagmorgen mit mehreren Messerstichen lebensgefährlich verletzt worden war, befindet sich inzwischen wieder in einem stabilen Zustand. Dies teilte die Staatsanwaltschaft auf Anfrage der OP mit.

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Am Montagmorgen wurde bei einer Messerstecherei in einem Mehrfamilienhaus am Richtsberg in Marburg ein 40-Jähriger lebensgefährlich verletzt.

Quelle: Archivfoto: dpa

Marburg. Mehrere Messerstiche in Bauch und Rücken hatten auch innere Organe des 40-Jährigen verletzt. Nach der Notoperation am Montag befinde sich der Mann in einem kritischen, aber "weitestgehend stabilen Zustand", teilte Sarah Antonia Otto, stellvertretende Pressesprecherin der Staatsanwaltschaft Marburg mit. Ein 46-jähriger Tatverdächtiger war am Montag festgenommen worden (die OP berichtete).

Die Tat ereignete sich gegen 9 Uhr im Hausflur eines Mehrparteienhauses am Richtsberg. Zeugen berichteten von einem "plötzlichen, unvermittelten Angriff", sagte Otto. Das Opfer und der festgenommene Tatverdächtige waren Nachbarn. "Die Zeugenaussagen bieten aber keine Anhaltspunkte für eine verbale Auseinandersetzung", erklärte Otto. Weitere Aussagen zum Tathergang könne sie noch nicht treffen.

Die Ermittlungen nach den Hintergründen und dem Motiv der Tat gehen weiter. Nach der Vernehmung des Tatverdächtigen warte die Staatsanwaltschaft nun darauf, das Opfer zu befragen, sobald es sein Gesundheitszustand zulässt.

Der Tatverdächtige wurde bereits am Montag dem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ den von der Staatsanwaltschaft beantragten Haftbefehl wegen versuchten Totschlags.

von Philipp Lauer

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Messerstecherei am Richtsberg

Ein 40-jähriger Mann erlitt am Montagmorgen durch mehrere Messerstiche lebensbedrohliche Verletzungen und musste in der Klinik notoperiert werden.

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