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OP-Leser wählen Thema des Jahres 2014

Mitmachaktion OP-Leser wählen Thema des Jahres 2014

Was war für OP-Leser das Ereignis des Jahres 2014 in Marburg? Danach fragen wir mit Hilfe eines Gewinnspiels. Stimmen Sie ab!

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Die Geschichte der Marburger Schlossbahn hat in der ersten Jahreshälfte viele Marburger bewegt. Was war Ihr Thema des Jahres 2014? Abstimmen und gewinnen!

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Das ereignisreiche Jahr 2014 ist fast schon vorbei. Zeit eine Bilanz aus Marburger Sicht zu ziehen. Wir wollen von den OP-Lesern wissen, welches Ereignis oder Thema sie im abgelaufenen Jahr 2014 am meisten bewegt hat. Wie auch in den vergangenen Jahren hat die Stadtredaktion schon einmal eine kleine Vorauswahl getroffen und die aus Redaktionssicht elf spannendsten Themen aufgelistet sowie noch Platz für eine Themen-Nennung der Leser gelassen. Unter den Teilnehmern der Umfrage werden Preise verlost. Wie kann man die Wege vom Tal auf die Berge am schnellsten und besten überwinden? Diese in einer oberhessischen Bergstadt wie Marburg nicht ganz unwichtige Frage steht im Mittelpunkt gleich einiger Projekte oder Vorhaben.

Besonders die Geschichte der Marburger Bimmelbahn hat in der ersten Jahreshälfte viele Marburger bewegt. Denn um ein Haar wäre die touristische Bahn, die eine Verbindung vom Lahntal aufs Landgrafenschloss bieten soll, erst gar nicht ins Rollen gekommen. Die offizielle Premierenfahrt mit geladenen Gästen musste ganz kurzfristig abgesagt werden, weil die erforderliche Genehmigung für eine Steilstrecke nicht vorlag. Schließlich kam es dann doch Anfang August zur ersten Fahrt.

Ein ganz anderer Weg zum Schloss wäre der Schrägaufzug, den der in diesem Jahr verstorbene Milliardär und Mäzen Dr. Reinfried Pohl mit seiner Vier-Millionen-Euro-Spende vor einigen Jahren in die Debatte gebracht hatte. Seit Ende November ist aber jetzt klar, dass eine solche „Bergbahn“, die von oberhalb der Wasserscheide über den Renthof zum Schloss hinaufführen soll, nicht vor 2025 gebaut werden kann. Das liegt daran, dass erst ab diesem Datum der Wegzug des Fachbereichs Physik geplant ist. Dessen elektronische Spezial-Gerätschaften würden durch eine am Renthof kreuzende Bahn zu sehr in Mitleidenschaft gezogen.

Ob auch die Pläne für eine Seilbahn von der Biegenstraße hoch auf die Lahnberge ebenfalls nur eine Zukunftsvision bleiben? Zumindest werden die möglichen Pläne für die von Bürgermeister Dr. Franz Kahle (Grüne) propagierte Seilbahn immer konkreter. Die Ergebnisse einer Machbarkeitsstudie für das mindestens 50 Millionen Euro teure Verkehrsprojekt wurden jetzt vorgestellt.

Noch nicht umgesetzt wurden bisher auch die Pläne für zwei zusätzliche Windanlagen, die die Stadt am „Lichten Küppel“ und auf den Lahnbergen plant. Wie auch in anderen Städten und Gemeinden gibt es auch hier Protest gegen hohe Windräder von Anwohnern.

Marburg an der Baustelle statt Marburg an der Lahn: So könnte man die Universitätsstadt derzeit umtaufen. Denn an allen Ecken der Stadt gibt es derzeit große oder kleine Baustellen.

Auf einer dieser Baustellen geht es um die Umgestaltung und Rundum-Sanierung der Stadthalle: Wie bei solchen Großprojekten üblich: Es wird teurer, und die Bauzeit verlängert sich deutlich. Eröffnet werden soll die „neue Stadthalle“ nun wohl Ende Januar 2016 mit dem städtischen Neujahrsempfang, und kosten soll das Gesamtprojekt mehr als 30 Millionen Euro.

Beim avisierten Eröffnungstermin wird der noch amtierende Oberbürgermeister Egon Vaupel (SPD) definitiv nicht mehr im Amt sein. Sein im Herbst angekündigter vorzeitiger Rücktritt aus Gesundheitsgründen sorgte für einen Paukenschlag in der Stadtpolitik. Im Juni 2015 soll ein Vaupel-Nachfolger gewählt werden, Ende November 2015 wird Vaupels letzter Arbeitstag als OB sein.

Da war der verheerende Großbrand im Studentenwohnheim Richtsberg 88 im Sommer, der das Gebäude bis heute und mindestens noch bis Ende kommenden Jahres unbewohnbar macht.

Die eskalierende Gewalt in der Oberstadt beunruhigte nicht nur die Oberstädter. Anfang Oktober gab es dort sogar ein Tötungsdelikt nach einem Streit unter Studenten.

In Sachen Studierendenstatistik hat sich auch etwas getan. Es gibt ein neues studentisches Allzeithoch mit 26500 Studierenden an der Philipps-Universität.

Die Ebola-Experten an der Marburger Universität spielen eine wichtige Rolle in der Bekämpfung der Epidemie in Afrika: Der Marburger Virologe Professor Stephan W. Becker hat eine klinische Studie initiiert, mit der vor einigen Jahren von dem Marburger Forscher Dr. Heinz Feldmann mit entwickelter Ebola-Impfstoff getestet wird.

Oder haben Sie eine ganz andere Idee? Die OP-Sterbehilfe-Serie etwa, oder die Prositutions-Debatte zu Beginn des Jahres?

Mit dem in der Zeitung abgedruckten Coupon und hier im Internet bitten wir Sie um Ihre Mithilfe. Wir fragen die OP-Leser also, was für Sie das Thema des Jahres 2014 war und wollen auch wissen, welche Wünsche sie für das kommende Jahr haben. Unter den Einsendern verlosen wir einige Gewinne.

Zur Abstimmung: www.op-marburg.de/jahreswuensche

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