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OB-Rücktritt, Gewalt und Bimmelbahn

Themen des Jahres OB-Rücktritt, Gewalt und Bimmelbahn

Das Thema des Jahres 2014 war für die OP-Leser die Gewalt-Eskalation in der Marburger Oberstadt. Auf Rang zwei wählen Sie den Rücktritt des Oberbürgermeisters Egon Vaupel (SPD), Platz drei belegt die Bimmelbahn.

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Themen des Jahres 2014 (von links): Egon Vaupels angekündigter Rücktritt belegte Platz zwei, die Eskalation der Gewalt in der Oberstadt war das Thema Nummer 1, und die Bimmelbahn lag auf Platz drei.

Quelle: Sven Geske (Collage aus Archivfotos)

Marburg. Eine rege Teilnahme gab es bei der OP-Aktion „Jahresbilanz 2014“: Fast 200 OP-Leser beteiligten sich in den vergangenen Wochen daran, das Thema des Jahres zu bestimmen. Dabei erwies es sich, dass im abgelaufenen Jahr gleich eine ganze Reihe von Themen in der Universitätsstadt Marburg die Bürger in Marburg und Umgebung bewegten. Das Interesse verteilte sich fast gleichmäßig auf mehrere Themen und Ereignisse.

„Gewalt in der Oberstadt eskaliert“: Die Lage in der Marburger Altstadt geriet spätestens nach dem Tötungsdelikt an einem 20-jährigen  Studenten  im Oktober in die Schlagzeilen der OP. Dieses Thema belegte Platz 1 in der Rangliste, bei der wir bereits vorab mögliche Themen vorgegeben hatten. Stellvertretend für viele Leser kommentierte Katharina Damm in ihrer Zuschrift: „Ich wünsche mir für 2015 mehr Sicherheit in Marburg. Die Gewalttaten und Übergriffe werden immer schlimmer und aggressiver.“

Knapp hinter dem Thema des Jahres rangierte in der Einschätzung der OP-Leser die Ankündigung von Oberbürgermeister Egon Vaupel (SPD), aus Gesundheitsgründen Ende 2015 in den vorzeitigen Ruhestand zu gehen. „Ich wünsche mir, dass der neue OB dieselben Qualitäten hat wie Herr Vaupel, unser Noch-OB“, kommentiert Leserin Marga Stafunsky.

Platz drei in der Themen-Rangliste hat das Thema „Bimmelbahn fährt (am Ende doch) zum Schloss“. Die nahezu unendliche Geschichte rund um das Marburger Schlossbähnchen hatte bis weit in den Sommer hinein die Marburger beschäftigt und teilweise auch amüsiert. Auf den weiteren Plätzen landeten in dieser Reihenfolge ab Rang vier folgende Themen: der Großbrand im Studentenwohnheim am Richtsberg und die immer konkreteren Seilbahn-Pläne (beide punktgleich), die Ebola-Impfstofftests der Marburger Virologen, das Thema „Marburg ist Baustellenstadt“, die städtischen Pläne für Windkraftanlagen auf dem Lichten Küppel, das Thema „Stadthalle wird teurer und später fertig“, die Probleme im Marburger Rotlichtmilieu, der Aufschub der Schrägaufzug-Pläne  bis frühestens 2025  und die erneute Rekord-Studierendenzahl.

Einzelne Nennungen erhielten auch noch weiter Themen von Lesern wie beispielsweise die Wohnungsnot in Marburg, der Tod von Milliardär und Mäzen Dr. Reinfried Pohl oder die Forderung nach Tempo 30 im Stadtteil Wehrda.
Apropos Wünsche für 2015: Auch danach hatten wir die Leser gefragt, und wir erhielten eine Vielzahl von Wünschen und Anregungen.

Lothar Waehler ist wunschlos glücklich

Die Bandbreite reichte dabei von dem Wunsch nach Weltfrieden und Gesundheit bis hin zu ganz persönlichen Wünschen. So wünscht sich der sechsjährige Theo Martin Häuser aus Lego, eine Playmobil-Ritterburg und mehr Schnee. Neele Müller hat auch besondere Vorstellungen für 2015. „Alles genau wie 2014, nur besser“, hofft sie. Lothar ­Waehler hingegen ist einfach nur „wunschlos glücklich“ und sicher beneidenswert.
Sehr viele OP-Leser wünschten sich zudem, dass die Großprojekte der Windkraftanlagen auf den Lahnbergen oder eine Seilbahn vom Lahntal auf die Lahnberge keine Realisierung erfahren.

Wir bedanken uns bei allen Einsendern, unter denen wir als Anerkennung einige Preise verlost haben, die in den kommenden Tagen zugesandt werden. Folgende Gewinner gibt es:

  • Je einen „Marburg“-Gutschein im Wert von je 50 Euro erhalten Adelheid Neumann und Veronika Kesler (beide Marburg).
  • Je ein Grundig-Telefon geht an Monika Meier (Marburg) und  Johanna Gockel (Stadtallendorf).
  • Je ein Touren-Magazin-Set erhalten: Rosel Schade, Gerhard Wilschke und Leena Wiegand (alle Marburg) sowie Heike Bier (Ebsdorfergrund) und Horst Gehrmann (Niederweimar).Je ein Buch „100 Leute/100 Leben“ geht an Uta Mattes, Josef Kraus und Dieter Unseld (alle Marburg) sowie Irene Sause (Mellnau) und Peter Steitz (Ebsdorfergrund).
  • Je einen Fußball haben gewonnen: Günther Berghöfer, H.W. Putze und Karin Großmann (alle Marburg) sowie Helmut Gerber (Kirchhain) und Nathalie Lindenhoven (Fronhausen).

von Manfred Hitzeroth

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