Im April 2007 führte der Marburger Uni-Präsident Professor Volker Nienhaus (rechts) zusammen mit Uni-Vertretern eine Delegation aus Wiesbaden im Zuge der Campus-Planungen durch den Alten Botanischen Garten. Nienhaus will sich nicht für eine zweite Amtszeit zur Wahl stellen. Archivfoto
Marburg. Am Montag, 30. November, stellen sich in der Alten Aula der Universität sechs Bewerber dem Wahlgremium. Wahlberechtigt sind alle Mitglieder des Senats sowie deren Stellvertreter.
Nach OP-Informationen haben aber nur noch vier dieser sechs Kandidaten eine Chance auf die Präsidentschaft der Marburger Philipps-Universität: Aus dem Rennen sind demnach die Professoren Heinz Siedentop (München) und Dieter Stein (Düsseldorf). Bei den restlichen vier Bewerbern gibt es nach OP-Informationen ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit leichten Vorteilen für zwei Kandidaten.
Die besten Chancen werden momentan der derzeitigen Marburger Uni-Vizepräsidentin Professorin Katharina Krause sowie dem Historiker Professor Burghart Schmidt (Montpellier) eingeräumt. Ebenfalls noch aussichtsreich im Rennen liegen der Marburger Chemie-Dekan Professor Gernot Frenking und der Wuppertaler Politikwissenschaftler Professor Hans-J. Lietzmann.
Am Dienstag stellten sich diese Kandidaten bei einem nicht-öffentlichen Präsentationstermin bei den beiden im Uni-Senat vertretenen Professorenlisten vor. Wie sich die Bewerber bei diesem Termin präsentiert haben, das könnte die Wahl am kommenden Montag mit beeinflussen.
von Manfred Hitzeroth
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