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Noch mehr Gegenwind für Kahles Windrad-Pläne

Windkraft am Lichten Küppel Noch mehr Gegenwind für Kahles Windrad-Pläne

Der CDU-Ortsverband Cappel/Moischt/Ronhausen/Bortshausen fordert den Verzicht auf Windkraftanlagen am "Lichten Küppel", sagte der Vorsitzende Walter Jugel der OP.

Marburg. Vom Bau der Windkraftanlagen seien die Quellgebiete zahlreicher Bäche und die Feuchtgebiete betroffen. In den dortigen Feuchtgebieten seien typische Pflanzen der Hochmoore wie Binsen und Simsen, Moose wie Frauenhaar und Torfmoos, sagte Jugel. Auch Amphibien wie Molche, Unken, Erdkröten, Laubfrösche und zwei Fledermausarten hätten hier ihren Lebensraum. Im Teilregionalplan Energie Mittelhessen fehle zudem eine Bestandsanalyse der vorkommenden Wildarten und vor allem die Berücksichtigung des Verhaltens des Schwarzwildes, sagte Jugel.

Er forderte Bestandsermittlungen des vorkommenden Schwarzwildes vorzunehmen und Stellungnahmen der Naturschutzbehörden- und verbände einzuholen.

Bürgermeister Dr. Franz Kahle (Bündnis 90/Die Grünen) hatte nach Bekanntwerden der Windmessergebnisse gesagt, die Stadtwerke wollten zwei Windkraftanlagen auf dem „Lichten Küppel“ bauen.

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Windkraftanlagen
Auf dem „Lichter Küppel“ sollen zwei Windräder gebaut werden.

In ungewöhnlich scharfer Form hat Andreas Schulz (SPD), Bürgermeister der Gemeinde Ebsdorfergrund, auf die Windkraft-Pläne der Stadt Marburg reagiert.

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