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Noch kein Durchbruch 
im „Frühchenfall“

Exhumierte Leiche wird noch untersucht Noch kein Durchbruch 
im „Frühchenfall“

Noch immer untersuchen Spezialisten im Auftrag der Staatsanwaltschaft die exhumierte Leiche eines Frühchens auf mögliche Rückstände von Betäubungsmitteln.

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Im Fall der Exhumierung eines Frühchens bittet die Marburger Staatsanwaltschaft noch um Geduld.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Oberstaatsanwältin Ute Sehlbach-Schellenberg, die Sprecherin der Staatsanwaltschaft in Marburg, muss immer wieder die gleiche Auskunft geben: „Es gibt nichts Neues“, sagt sie schon seit Wochen auf die Fragen, ob sich der Verdacht gegen eine Krankenschwester aus der Frühchenstation des UKGM erhärtet habe.

Der Frau wird vorgeworfen, ein Frühgeborenes durch die Verabreichung von zwei Narkosemitteln fast umgebracht zu haben. Das Kind überlebte, ihm geht es inzwischen besser. Die nicht geständige Frau sitzt in Untersuchungshaft. Im Zuge der Ermittlungen ließ die Staatsanwaltschaft Anfang Februar die Leiche eines anderen Frühgeborenen exhumieren. Seitdem wird diese gerichtsmedizinisch untersucht. Es besteht der Verdacht, dass die Verdächtige jenes Kind tatsächlich durch Narkosemittel umgebracht habe.

Ein Ergebnis liegt noch immer nicht vor. Die Untersuchung könne einige Zeit in Anspruch nehmen, hatte die Staatsanwaltschaft schon damals gesagt.

von Till Conrad

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